Des­ti­na­ti­on Bur­gen­land

Woh­nen in Ös­ter­reichs öst­lichs­tem Bun­des­land

KURIER_BURGENLAND - - Editorial -

Mit­ten in Pan­no­ni­en „hau­sen“bzw. woh­nen, wo Or­te und Ein­rich­tun­gen ih­re Ge­schich­ten er­zäh­len, wo Na­tur und Land­schaft lo­cken und wo ge­nie­ßen groß ge­schrie­ben wird.

Der wich­tigs­te Platz auf der Welt sind wohl die ei­ge­nen vier Wän­de. „Ein neu­es Haus, ein neu­er Mensch“, brach­te es Jo­hann Wolf­gang von Goe­the auf den Punkt. Des­halb macht man sich im Bur­gen­land im Ös­ter­reich-Ver­gleich be­son­ders für den Wohn­bau stark und pusht und för­dert leist­ba­res und so­zi­al ge­rech­tes Woh­nen. Mehr noch: „Es kommt in zu­neh­men­dem Maß nicht nur dar­auf an, wie viel man für den Wohn­bau tut, son­dern viel­mehr, wie man es tut“, sagt Lan­des­haupt­mann Hans Niessl. „Wir wol­len nicht nur güns­ti­gen und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen

Wohn­raum schaf­fen, uns ist auch der öko­lo­gisch ver­ant­wor­tungs­vol­le Wohn­bau ein An­lie­gen.“

Ef­fi­zi­ent, mit Ener­gie. Des­halb wird im Bur­gen­land be­reits seit Jah­ren die Öko­lo­gi­sie­rung beim Wohn­bau for­ciert, was da­zu führ­te, dass die Wohn­bau­för­de­rung wie auch die För­de­rung von Al­ter­na­tiv­ener­gie­an­la­gen aus­ge­baut und lau­fend ver­bes­sert wird. So wur­den die Stan­dards beim Neu­bau eben­so wie bei der Sa­nie­rung von Ein­fa­mi­li­en­häu­sern und Woh­nun­gen an­ge­ho­ben. Der Fo­kus liegt da­bei auf ei­ner ver­stärk­ten Ener­gie­ef­fi­zi­enz, wo­bei die BEA-Bur­gen­län­di­sche Ener­gie Agen­tur kos­ten­lo­se Ener­gie­be­ra­tun­gen of­fe­riert. Ein wei­te­rer Schwer­punkt der „Des­ti­na­ti­on Bur­gen­land“be­trifft bar­rie­re­freie An­la­gen, um we­sent­li­che Ver­bes­se­run­gen für Men­schen mit be­son­de­ren Be­dürf­nis­sen und äl­te­re Men­schen zu er­rei­chen. „Bar­rie­re­frei­es Woh­nen heißt vor­aus­pla­nen, um un­ein­ge­schränkt woh­nen zu kön­nen“, sagt Niessl. Maß­nah­men zur Schaf­fung von Bar­rie­re­frei­heit kön­nen bis zu ei­nem Be­trag von 40.000 Eu­ro ge­för­dert wer­den. Fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung gibt es ge­ge­be­nen­falls auch für den Alt­haus­an­kauf und „Dorfer­neue­rung “ist im Bur­gen­land­eben­falls ein wich­ti­ges The­ma.

Bau-Kom­pe­tenz vor Ort. Bei der Su­che nach den ent­spre­chen­den Ver­wirk­li­chern der per­sön­li­chen Wohn­träu­me kann man auf aus­rei­chend Spe­zia­lis­ten di­rekt vor Ort zu­grei­fen. So ha­ben sich mit der Bau­fir­ma Wa­ha in St. Mar­ga­re­then, Hol­zer­bau in Hoch­straß und der Vik­tor Bin­der Gm­bh in Ke­ma­ten drei mit­tel­stän­di­sche Bau­fir­men zu ei­nem lo­sen, aber ef­fi­zi­en­ten „Bau-Bund“ver­schwo­ren. Es han­delt sich da­bei um Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men in zwei­ter oder drit­ter Ge­ne­ra­ti­on mit je­weils 30 bis 50 Mit­ar­bei­tern, die Jahr für Jahr zwi­schen 15 und 25 wert­hal­ti­ge, mas­si­ve Häu­ser rea­li­sie­ren. „Wir ha­ben uns vor al­lem auf die Er­rich­tung von per­fek­ten Mas­siv­häu­sern spe­zia­li­siert“, er­klärt Andre­as Wa­ha. Die drei Tra­di­ti­ons­un­ter­neh­men rea­li­sie­ren – wie auf den

Im Bur­gen­land wer­den neun von zehn Bau­auf­trä­gen an qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Un­ter­neh­men vor Ort ver­ge­ben

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