26 KLAS­SI­KER IN­SU­LIN

Am An­fang war das

Kurier_Diabetes - - INHALT -

Auf die­se Mit­tel setzt die Me­di­zin heu­te qbei Dia­be­tes

Der Weg zu ei­ner gut be­han­del­ba­ren Krank­heit war ein lan­ger. Mehr­mals täg­lich Blut­zu­cker mes­sen, In­su­lin sprit­zen und Me­di­ka­men­te ein­neh­men ste­hen für vie­le Dia­be­tes-pa­ti­en­ten heu­te auf der Ta­ges­ord­nung. Neue The­ra­pi­en sind be­reits in der Ent­wick­lungs­pha­se.

Dia­be­tes und sei­ne Lang­zeit­fol­gen bein­träch­ti­gen das Le­ben von Mil­lio­nen Men­schen welt­weit – Ten­denz dras­tisch stei­gend. Die For­schung bringt vie­le neue An­sät­ze, die Mut zur Hoff­nung ma­chen. Das gilt für bei­de For­men, Typ-1- und Typ-2-dia­be­tes. Da­bei ist es noch gar nicht all­zu lan­ge her, da kam die Dia­gno­se noch ei­nem To­des­ur­teil gleich.

ENT­DE­CKUNG. Als Pa­ti­en­ten mit ei­nem un­still­ba­ren Durst und star­kem Harn­drang den bri­ti­schen Me­di­zi­ner Tho­mas Wil­lis auf­such­ten und we­nig spä­ter star­ben, stand er vor ei­nem Rät­sel. Wil­lis mach­te aber 1675 durch ei­ne un­ge­wöhn­li­che Me­tho­de ei­ne wich­ti­ge Ent­de­ckung: Er stell­te fest, dass der Urin der Pa­ti­en­ten süß schmeck­te.

Selbst lan­ge nach Wil­lis Tod war dies noch ein gän­gi­ges Dia­gno­se­mit­tel. Erst John Kon­rad Brun­ner eb­ne­te den Weg zur Be­hand­lung. Nach­dem er Hun­den die Bauch­spei­chel­drü­se ent­fernt hat­te, leb­ten die Tie­re nach der Ope­ra­ti­on zwar wei­ter, wie­sen aber selt­sa­me Sym­pto­me auf. Sie hör­ten nicht mehr auf zu trin­ken und lie­ßen stän­dig Was­ser. Die­se Be­ob­ach­tung mach­te ihn zum Ent­de­cker des durch ei­ne Schä­di­gung der Bauch­spei­chel­drü­se aus­ge­lös­ten Dia­be­tes.

Mess­ge­rät und In­su­lin-pen sind heu­te stän­di­ge Be­glei­ter von Dia­be­ti­kern

1675 ent­deck­te der bri­ti­sche Arzt Tho­mas Wil­lis, dass der

Urin von Dia­be­ti­kern süß schmeckt

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