Le­bens­ret­ter Dia­be­te­s­aus­weis

Kurier_Diabetes - - SERVICE -

Bei Rei­sen soll­te bei Dia­be­ti­kern ein mehr­spra­chi­ger Dia­be­te­s­aus­weis nicht feh­len. Er hilft im Not­fall im Aus­land und er­leich­tert auch den Check-in am Flug­ha­fen.

So­bald die Dia­gno­se Dia­be­tes er­folgt, be­ginnt für Dia­be­ti­ke­rin­nen und Dia­be­ti­ker ein neu­er Le­bens­ab­schnitt. Der Dia­be­tes-pass ist ab die­sem Zeit­punkt ihr stän­di­ger Be­glei­ter. Er dient der Do­ku­men­ta­ti­on und der Pla­nung der in­di­vi­du­el­len Be­hand­lung je­des ein­zel­nen Pa­ti­en­ten.

FÜH­RER­SCHEIN FÜR DIA­BE­TI­KER. Er ent­hält wich­ti­ge In­for­ma­tio­nen über ak­tu­el­le Mess­wer­te, et­wa Blut­zu­cker, Cho­le­ste­rin und Blut­druck. In ihm wer­den Un­ter­su­chungs­er­geb­nis­se ge­sam­melt und Be­hand­lungs­schrit­te und Kon­troll­ter­mi­ne do­ku­men­tiert. Der Dia­be­tes-pass, der von der Ös­ter­rei­chi­schen Ge­sell­schaft für All­ge­mein- und Fa­mi­li­en­me­di­zin (ÖGAM) und der Ös­ter­rei­chi­schen Dia­be­tes Ge­sell­schaft (ÖDG) in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Haupt­ver­band der So­zi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger er­ar­bei­tet wur­de, dient dem ra­schen Aus­tausch al­ler dia­be­tes­re­le­van­ten In­for­ma­tio­nen zwi­schen der Haus­ärz­tin oder dem Haus­arzt und den Fach­me­di­zi­nern.

Der Pass ist Teil des Di­sea­seMa­nage­ment-pro­gramms „The­ra­pie ak­tiv – Dia­be­tes im Griff “der ös­ter­rei­chi­schen So­zi­al­ver­si­che­run­gen. Die­ses Pro­gramm bie­tet Typ-2-dia­be­ti­kern ei­ne op­ti­ma­le Ver­sor­gung nach dem neu­es­ten Stand des me­di­zi­ni­schen Wis­sens. Spe­zi­ell aus­ge­bil­de­te Ärz­te be­glei­ten die Pa­ti­en­ten als Krank­heits­ma­na­ger durch al­le Stu­fen der Krank­heit, von der Dia­gno­se bis zur Er­stel­lung ei­nes in­di­vi­du­el­len The­ra­pie­plans und des­sen re­gel­mä­ßi­ger Kon­trol­len.

Im Pass wer­den auch die Eck­da­ten des je­wei­li­gen The­ra­pie­plans fest­ge­legt, dar­un­ter auch die wich­tigs­ten Da­ten ei­nes Er­näh­rungs­und Be­we­gungs­plans, den die Pa­ti­en­tin oder der Pa­ti­ent ein­hal­ten soll­te. Re­gel­mä­ßi­ge Kon­trol­len si­chern das The­ra­pie­er­geb­nis ab und ge­ben den Ärz­ten die Mög­lich­keit zum Fein­tu­ning.

STÄN­DI­GER BE­GLEI­TER. Dia­be­ti­ker soll­ten den Dia­be­tes-pass im­mer mit sich füh­ren. Vor al­lem auf Rei­sen ist er ein wich­ti­ges Do­ku­ment, wel­ches im Ernst­fall den Ret­tungs­kräf­ten ei­ne ra­sche und ef­fek­ti­ve Hil­fe er­mög­licht. Wich­tig ist da­her auch, dass der Pass mehr­spra­chig ist.

Beim Check-in am Flug­ha­fen hilft er auch bei der Si­cher­heits­kon­trol­le, denn die für Dia­be­ti­ker un­be­dingt not­wen­di­gen Me­di­ka­ti­ons­hil­fen sor­gen des Öf­te­ren für län­ge­re Dis­kus­sio­nen mit den Si­cher­heits­kräf­ten. Mit dem Dia­be­tes-pass kann man die­se ganz schnell ab­kür­zen. «

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