Mit dem Rad durch Wi­en

Kurier_Diabetes - - PORTRÄT -

So sieht der All­tag von gour­met­kri­ti­ker flo­ri­an hol­zer in sei­ner Wahl­hei­mat­stadt aus.

Der frei­schaf­fen­de Au­tor ar­bei­tet von zu Hau­se aus. Dort schreibt er sei­ne Kri­ti­ken über Lokale, de­ren Spei­se- und Ge­trän­ke­kar­te er vor­her durch­ge­tes­tet hat. Über den Tag ver­teilt nimmt Hol­zer et­wa vier bis fünf Mahl­zeit zu sich, da­bei spritzt er sich je­weils kurz wir­ken­des In­su­lin (Bolus), das den Blut­zu­cker­an­stieg ab­fängt.

Die Mor­gen­rou­ti­ne: Je­den Tag muss sich der Dia­be­ti­ker zwi­schen 23 und 25 Ein­hei­ten ei­nes lang­wir­ken­den In­su­lins (Ba­sal­ra­te) zur Gr­und­ver­sor­gung sei­nes Kör­pers sprit­zen. Kaf­fee zum Früh­stück darf bei Flo­ri­an Hol­zer auf kei­nen Fall feh­len, den trinkt er un­ter an­de­rem ger­ne im Kaff­emik in Wi­en-neubau.

Statt ins Au­to steigt Flo­ri­an Hol­zer lie­ber auf sein Fahr­rad, egal wo­hin er muss. Be­we­gung ist wich­tig für das ei­ge­ne Wohl­be­fin­den. Hier ra­delt er auf ei­nem Draht­esel durch die Wie­ner In­nen­stadt. Hol­zer be­sitzt noch wei­te­re Mo­del­le – vor al­lem al­te Rä­der mit Stil ha­ben es ihm an­ge­tan.

„Ich kann zwar nicht ko­chen, aber ich ko­che wahn­sin­nig ger­ne“, wit­zelt der Gour­met­kri­ti­ker. Wenn er am Abend kein Lo­kal tes­tet, dann kocht Flo­ri­an Hol­zer ger­ne zu Hau­se. Oh­ne fri­sche Zu­ta­ten geht da gar nichts, die fin­det er al­le bei Na­tur­kost Spit­tel­berg.

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