Das di­gi­ta­le Hand­ge­lenk

Smart­wat­ches sind ein hei­ßer Trend am Tech­no­lo­gie-Markt. Doch was kön­nen sie und braucht man sie wirk­lich?

KURIER_DIGITAL FUTURE - - IN­HALTS­VER­ZEICH­NIS - THO­MAS PREN­NER

So „klug“sind Smart Wat­ches. Und so sinn­voll sind sie

Trag­ba­re Elek­tro­nik, so­ge­nann­te We­ara­bles sind ei­ner der gro­ßen Trends am Markt. Her­stel­ler wie App­le oder Samsung ver­su­chen sich be­reits an smar­ten Uh­ren. Die Ge­rä­te sind da­bei bei ih­rem Äu­ße­ren klas­si­schen Uh­ren nach­emp­fun­den, al­ler­dings sind sie mit ei­nem klei­nen Touch­screen ver­se­hen. In der Re­gel sind die Smart­wat­ches via Blue­tooth mit dem ei­ge­nen Smart­pho­ne ver­bun­den. Der Trä­ger der Uhr wird dann di­rekt über das Hand­ge­lenk et­wa über ein­ge­hen­de An­ru­fe oder SMS in­for­miert. Doch nicht nur das: Auch Apps kön­nen mit der Uhr kom­mu­ni­zie­ren. So kann man sich et­waNa­vi­gat ions­an­wei­sun­gen auf das Hand­ge­lenk schi­cken las­sen. So­gar Spie­le wur­den für die klei­nen Dis­plays be­reits ent­wi­ckelt und sind in den App Sto­res ver­füg­bar.

QU­AL DER WAHL. Da die Uhr mit dem Han­dy ver­bun­den ist, ist je­nes auch ein Kri­te­ri­um da­für, für wel­che Uhr man sich ent­schei­det. Wer et­wa ei­ne App­le Watch will, muss auch ein iPho­ne ver­wen­den. Die Uhr ist nicht mit an­de­ren Smart­pho­nes kom­pa­ti­bel. Um­ge­kehrt hat man ei­ne grö­ße­re Aus­wahl: Die Uh­ren der Kon­kur­renz sind zu­meist so­wohl

mit dem App­le-Be­triebs­sys­tem iOS als auch mit ver­schie­de­nen An­dro­idHan­dys kom­pa­ti­bel.

BRAUCHT MAN ES? Die Fra­ge, ob man ei­ne Smart­watch wirk­lich braucht, muss je­der für sich ent­schei­den. Es ist ein mo­der­nes Spiel­zeug, ein Gad­get. Funk­tio­nen wie das An­zei­gen von Be­nach­rich­ti­gun­gen, das Mes­sen­des Pul­ses, oder Schritt­zäh­ler sind den­noch prak­tisch. Ein we­nig müh­sam ist der Um­stand, dass man die smar­ten Uh­ren meis­tens ge­nau­so oft auf­la­den muss, wie das Smart­pho­ne. Ein­zig die Peb­b­le-Uh­ren hal­ten deut­lich län­ger, ha­ben da­für aber auch kei­nen Touch­screen. Je wei­ter die Tech­nik vor­an­schrei­tet, des­to mehr kommt aber noch ein wei­te­rer Fak­tor da­zu, der bei der Kauf­ent­schei­dung ei­ne Rol­le spie­len könn­te, näm­lich die Op­tik. Wäh­rend man sich für frü­he­re Mo­del­le teil­wei­se so­gar schä­men konn­te, sind vie­le ak­tu­el­le Smart­wat­ches ele­gant und hübsch und könn­ten sich in Zu­kunft als das eta­blie­ren, was klas­si­sche Uh­ren schon lan­ge sind, näm­lich Li­fe­style-Ob­jek­te. Dass der tra­di­tio­nell de­si­gn­be­wuss­te Kon­zern App­le ein­ge­stie­gen ist, ist ein deut­li­ches Zei­chen in die­se Rich­tung.

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