Der gan­ze All­tag am Dis­play

KURIER_DIGITAL FUTURE - - SMART LIVING -

Das smart­pho­ne ist längst nicht mehr nur zum te­le­fo­nie­ren da. wir be­stel­len Es­sen, bu­chen rei­sen, be­glei­chen rech­nun­gen, fo­to­gra­fie­ren und flir­ten mit dem han­dy.

„Im Schnitt zwei St­un­den täg­lich wird das Smart­pho­ne von jun­gen Ös­ter­rei­chern ge­nützt“, sagt Tho­mas Schwabl vom Ju­gend-Trend-Mo­ni­tor. Nur mehr vier Mal am Tag wird al­ler­dings ein An­ruf ge­tä­tigt. Fragt sich, was Han­dy­be­sit­zer die rest­li­che Nut­zungs­dau­er ei­gent­lich ma­chen? Statt dem di­rek­ten Ge­spräch am Ap­pa­rat wer­den Text­nach­rich­ten ver­fasst oder Sprach­auf­nah­men ver­sandt. Ge­ra­de Snap­chat ist auf­grund sei­nes au­to­ma­ti­sier­ten Pa­pier­korbs un­ter den jüngs­ten Nut­zern be­liebt, die Dating-App Tin­der hat sich zu Flirt­zwe­cken eta­bliert. Wisch für Wisch wer­den nicht nur neue Be­kannt­schaf­ten ge­macht, son­dern auch orts­ba­sier­te In­for­ma­tio­nen ab­ge­ru­fen. Wir er­kun­di­gen uns nach dem Weg und Wet­ter, lo­ka­li­sie­ren Re­stau­rants oder ru­fen das schnells­te Fort­be­we­gungs­mit­tel ab. Da­bei hat sich ei­ne nicht un­we­sent­li­che Sha­ring-Com­mu­ni­ty ent­wi­ckelt, die der Di­gi­ta­li­tät vor al­lem ei­nes ab­ge­win­nen will: mehr Ef­fi­zi­enz. Ge­teilt wer­den bei der Ta­xi-App Uber zum Bei­spiel Au­to­fahr­ten. Der Sprach­trai­ner Duo­lin­go lernt uns Chi­ne­sisch, wäh­rend wir Bank­ge­schäf­te im Spa­zie­ren tä­ti­gen. Ne­ben dem mo­bi­len Stu­di­en­fin­der UniS­pot­ter oder dem Schritt­zäh­ler Stepz hat es üb­ri­gens auch ein Pe­ri­od Tra­cker, der den weib­li­chen Zy­klus do­ku­men­tiert, auf vie­le hei­mi­sche Dis­plays ge­schafft.

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