SIE­BEN CLE­VE­RE TIPPS FÜR SPORT-AN­FÄN­GER

KURIER_FITMACHER - - Für Anfänger - – NA­TA­SCHA MARAKOVITS

Ob spa­zier­gang, sit-ups vor dem fern­se­her oder Ein­bein­stand beim zäh­ne­put­zen – Be­we­gung muss nicht zwangs­läu­fig im fit­ness-stu­dio statt­fin­den, son­dern lässt sich mit ein­fa­chen mit­teln in den All­tag ein­bau­en. „Es muss spaß ma­chen, dann klappt es dau­er­haft“, ist me­di­zi­ner ro­bert fritz von der sport­or­di­na­ti­on über­zeugt. Die po­si­ti­ven Ef­fek­te sei­en un­be­zahl­bar, denn „Be­we­gung ist die po­ly­pil­le, nach der wir in der medizin schon län­ger su­chen. Ein me­di­ka­ment, das auf al­les ei­ne po­si­ti­ve Aus­wir­kung hat“. Der sport­me­di­zi­ner gibt 8 tipps für sport­an­fän­ger, die mit freu­de „dran“blei­ben möch­ten:

Be­we­gung ist im­mer und übe­r­all – in der küche, im frei­e­n­und­so­ga­r­imBü­ro.Die bes­ten Tipps und Ide­en für men­schen, die ge­ra­de mit sport be­gin­nen.

4. ES TUN!

Zwei bis drei Mal pro Wo­che

für min­des­tens 20 Mi­nu­ten sind ein gu­ter Start. Schon ein Spa­zier­gang wür­de zu Be­ginn rei­chen. Oder ei­ne Mi­nu­te ge­hen, dann ei­ne Mi­nu­te

lau­fen.

7. KRAFT @ HO­ME

5. ALLTAGSÜBUNG

Beim Zäh­ne­put­zen auf ei­nem Bein ste­hen und wenn das dann gut geht, die Au­gen schlie­ßen. Täg­lich prak­ti­ziert, rei­che dies schon aus, um Ver­let­zun­gen im All­tag vor­zu­beu­gen.

Lie­ge­stüt­ze, Sit-ups oder Seit­stütz sind ganz ein­fa­che Übun­gen, die auch zu Hau­se ge­macht wer­den kön­nen. Im Ide­al­fall zehn bis zwölf Wie­der­ho­lun­gen, dann soll­te der Mus­kel er­mü­det sein. Es folgt ei­ne kur­ze Pau­se und

dann der nächs­te Satz.

6. BE­WEG­LICH SEIN

Deh­nen nicht ver­ges­sen!

Bei Dehn­übun­gen soll­te ein leich­ter Zug zu spü­ren sein, wenn Schmer­zen auf­tre­ten, un­be­dingt nach­las­sen, um

sich nicht zu ver­let­zen.

im Gleich­ge­wicht ist, sitzt man auch nicht schlam­pig“, er­klärt Ogris.

FÜR DA­HEIM. Übun­gen, die eben­falls der Stär­kung des Rü­ckens die­nen und übe­r­all ge­macht wer­den kön­nen: bäuch­lings auf den Bo­den le­gen, Bei­ne hoch und die Ar­me ab­wech­selnd in die Hö­he stre­cken. Zei­lin­ger er­klärt, dass es ei­ni­ge Übun­gen gibt, die auf den ers­ten Blick nicht un­be­dingt mit der Rü­cken­stär­kung as­so­zi­iert wer­den. „Ist die Mus­ku­la­tur beim hin­te­ren Ober­schen­kel ver­kürzt, kommt es für den Rü­cken zu ei­ner Span­nungs­si­tua­ti­on. Dem kann man mit Dehn­übun­gen ent­ge­gen­wir­ken.“Rü­cken­übun­gen kön­nen aber auch an­ge­nehm sein. Mit Fo­am-Rol­lern oder ei­ner Black­roll kön­nen Ver­span­nun­gen im Rü­cken weg­mas­siert wer- den. „Da­zu eig­net sich aber auch ein klei­ne­rer Ball wie zum Bei­spiel ein Ten­nis­ball“, sagt Zei­lin­ger. Ei­ne Übung bei leich­tem Ver­span­nungs­schmerz emp­fiehlt Ogris: „Ein­fa­ches Schul­ter- oder Arm­krei­sen sind sehr hilf­reich.“

1. SPASS

„Mu­tig sein und al­les aus­pro­bie­ren“, lau­tet die De­vi­se. Es gibt un­zäh­li­ge Sport­ar­ten, so­dass für je­den Ge­schmack et­was da­bei ist. Man soll­te sich zu nichts

zwin­gen.

3. ARZT-CHECK

2. REGELMÄSSIGKEIT

Hier gilt: „Ein Mal ist kein Mal.“Lie­ber öf­ter und kür­zer, als nur ein Mal ei­ne

lan­ge Ein­heit.

Laut Fritz gibt es kaum ei­ne Er­kran­kung, bei der Sport kon­tra­pro­duk­tiv ist. Man soll al­so kei­ne Angst vor Sport ha­ben. Den­noch emp­fiehlt er, sich vor­ab me­di­zi­nisch durch­che­cken zu las­sen, um et­wai­ge Ri­si­ken

aus­schlie­ßen zu kön­nen.

Me­di­zi­ner Ro­bert Fritz von der Sport­or­di­na­ti­on weiß, wor­auf An­fän­ger ach­ten müs­sen

Chris Ogris hat sich als Sport­the­ra­peut beim ös­ter­rei­chi­schen Fuß­ball­Team, bei der Wie­ner Aus­tria und on zahl­rei­chen Ten­nis-Pro­fis ei­nen Na­men ge­macht und rird auch bei Olympia in Rio als Team­lei­ter im Ein­satz sein. Er hat auch Kun­den, die mit Sport reni­ger zu tun ha­ben. In­fos: rrr.ath­le­tes-the­ra­py.com

Christoph Zei­lin­ger ist Per­so­nal­trai­ner bei Fi e und Hol­mes Place.

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