UND NACH DER GE­BURT?

KURIER_FITMACHER - - Fitte Mamas - – D. DAVIDOVITS

Für al­le frisch­ge­ba­cke­nen Müt­ter gibt es die ei­ne wirk­lich wich­ti­ge Übung. Sie stärkt den Be­cken­bo­den und vor al­lem die Rumpf­mus­ku­la­tur“, er­klärt Kan­ga-Er­fin­de­rin Nicole Pa­scher. „Da­von hängt al­les ab. Ich sa­ge das tau­send­mal in je­dem Trai­ning. Und ich ge­be das den Teil­neh­me­rin­nen als Haus­übung mit: ge­ra­de ste­hen. Den Bauch­na­bel sanft Rich­tung Wir­bel­säu­le zie­hen. So wird auch der Bauch fla­cher. “

Wenn Frau­en Rü­cken­schmer­zen ha­ben, kom­me das vor al­lem von schlech­ter Hal­tung, be­tont sie: „Ge­ra­de beim Stil­len sit­zen die Müt­ter sehr lan­ge. Da ist die Po­si­ti­on wich­tig.“Al­so: ge­ra­de sit­zen, das Kind auf ein Still­kis­sen le­gen, da­mit man den Rü­cken nicht beu­gen muss und „nicht lüm­meln“, rät Pa­scher.

Das Ba­by ist da, man ver­sucht wie­der in sei­nen al­ten Kör­per zu­rück­zu­fin­den. Mit ein­fa­chen All­tags­übun­gen – mit oder oh­ne Ba­by – ge­lingt das. Jetzt be­son­ders im Fo­kus: der Be­cken­bo­den.

STÄR­KEN. Fol­gen­de Be­cken­bo­den­Übung sol­len Müt­ter mög­lichst oft ma­chen, „zum Bei­spiel, wenn sie in ei­ner Kas­se war­ten“: 20-mal an­span­nen und wie­der los­las­sen. Und dann an­zie­hen und bis 10 zäh­len. „Dann ist man meist schon dran mit dem Zah­len. “Als Er­in­ne­rung dar­an rät sie zu ei­ner bun­ten Mün­ze in der Geld­bör­se.

In vie­le Übun­gen, die Müt­ter zu Hau­se auf der Yo­ga-Mat­te ma­chen, kön­nen die Kin­der ein­be­zo­gen wer­den, be­tont Re­bec­ca Köh­ler. Zum Bei­spiel bei ei­ner Bauch­mus­kel­übung. Da­bei liegt das Ba­by mit dem Bauch nach un­ten auf Ma­mas an­ge­ho­be­nen Un­ter­schen­keln. Die Fü­ße wer­den an­ge­ho­ben. Die Ma­ma be­wegt sich und das Kind hat auch sei­nen Spaß.

Ähn­lich ist auch die Übung zum Hoch­he­ben: Mit ei­nem Knie am Bo­den und ganz ge­ra­dem Rü­cken wird das Ba­by über den Kopf ge­ho­ben und wie­der ge­senkt. Aber Ach­tung, warnt Köh­ler: „Wenn man Rü­cken­übun­gen falsch macht, kön­nen sich die Be­schwer­den ver­schlim­mern.“

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