PUNKT­GE­NAU: FITNESSTIPPS FÜR JE­DES ZIEL

KURIER_FITMACHER - - Massgeschneidert - – LAI­LA DA­NESH­MAN­DI

Wer mit Ka­lo­ri­en­zäh­len und müh­se­li­gen St­un­den auf dem Heim­trai­ner nicht wei­ter­kommt, ist kein hoff­nungs­lo­ser Fall, son­dern wahr­schein­lich nur auf dem fal­schen Weg. Um sein Ziel zu er­rei­chen, muss man sich zu­erst ein­mal klar wer­den, wo­hin die Rei­se ge­hen soll – soll das Bäuch­lein schrump­fen oder geht es dar­um, Ar­me und Po bes­ser zu de­fi­nie­ren? An­de­re sind mit ih­rem Aus­se­hen zu­frie­den und wol­len nur ih­re Rü­cken­schmer­zen los­wer­den. Oder sie su­chen ei­nen Aus­gleich zum All­tags­stress. Selbst, wer sich al­les auf ein­mal wünscht, muss zu­erst ir­gend­wo an­fan­gen – am bes­ten mit klei­nen, rea­lis­ti­schen Zie­len. Wich-

Ei­nen Plan zu ha­ben, kann nie schlecht sein. Wer mit dem Sport be­ginnt, soll­te sich über­le­gen, was er er­rei­chen möch­te und wie. Ab­wechs­lungs­rei­ches Trai­ning hilft ge­gen Ge­wöh­nungs­ef­fek­te.

tig ist hier­bei vor al­lem Re­gel­mä­ßig­keit. Das gilt so­wohl für das Trai­ning als auch für ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung. Wer sich zwi­schen den ge­sun­den Mahl­zei­ten zu viel Scho­ko­la­de und Chips gönnt und wer nach Lust und Lau­ne nur ab und zu ei­ne klei­ne Run­de im Park läuft, darf sich nicht wun­dern, wenn nichts wei­ter­geht.

FITNESSROUTINE. Wich­tig ist es al­so, für sich ei­nen Trai­nings­plan zu er­stel­len, an den man sich hal­ten kann, will und wird. Da­her wä­re es auch bes­ser, sich für den An­fang lie­ber we­ni­ger Sport­ein­hei­ten vor­zu­neh­men und bei Be­darf mehr zu ma­chen, als sich zu viel auf­zu­bür- den und dann al­les auf­zu­ge­ben – weil man sich so­wie­so nicht dar­an hal­ten kann. Wer sich zu viel vor­nimmt, stei­gert nur sein Frust­ri­si­ko. Am An­fang mag es noch müh­sam sein, sich zu über­win­den, doch wer sich ei­ne ge­wis­se FitnessRoutine an­ge­wöhnt, wird sie bald ver­mis­sen, wenn sie ein­mal aus­fällt. Nach et­wa 21 Ein­hei­ten soll­te sich ein Ge­wöh­nungs­ef­fekt ein­stel­len, so­dass Spor­teln zum All­tag ge­hört. Wer sein Trai­ning drei Mal pro Wo­che durch­zieht, muss sich nach spä­tes­tens sie­ben Wo­chen nicht mehr über­win­den.

AB­WECHS­LUNG. Apro­pos Ge­wöh­nungs­ef­fekt: Der mensch­li­che Kör­per ist no­to­risch faul – be­kommt er im­mer nur die­sel­ben Übun­gen ver­ord­net, ge­wöhnt er sich dar­an und schal­tet auf Mi­ni­mal­an­stren­gung. Da­mit sinkt auch der Ef­fekt. Noch ein Grund, war­um der Ho­me­trai­ner da­heim wohl nicht mehr wirkt. Da­her is­tes­sinn­voll, im­mer wie­der neue Trai­nings­rei­ze zu set­zen und an­de­re Work-outs aus­zu­pro­bie­ren.

Be­reits klei­ne Ve­rän­de­run­gen wie ei­ne neue Lauf­rou­te mit an­de­ren Stei­gun­gen kön­nen viel aus­ma­chen. Die wär­me­re Jah­res­zeit­lädt oh­ne­hin zu viel mehr Ak­ti­vi­tä­ten im Frei­en ein – vom Rad­fah­ren über Stand Up Paddling bis hin zu aus­gie­bi­gen Wan­der­tou­ren. Die Ab­wechs­lung stei­gert nicht nur den Trai­nings­ef­fekt, son­dern auch die Mo­ti­va­ti­on, dran­zu­blei­ben. Un­ter­su­chun­gen ha­ben zu­dem ge­zeigt, dass mit wech­seln­den Sport­ar­ten das Ge­hirn fit­ter ge­hal­ten wird.

Wer al­so et­was Ak­ti­vi­tät in sei­nen All­tag ein­baut, kann sich nicht nur über ei­nen straf­fe­ren und ge­sün­de­ren Kör­per freu­en. Beim Sport­wer­den vie­le Glücks­hor­mo­ne aus­ge­schüt­tet – so ha­ben Kör­per, Geist und See­le et­was da­von.

Es ist sinn­voll, im­mer wie­der neue Trai­nings­rei­ze zu set­zen und zu pro­bie­ren

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