Weil es nicht Wurst ist …

Wurst rich­tig la­gern

KURIER_FLEISCH - - Contents - VON AN­JA GE­RE­VI­NI

1 Wurst rich­tig la­gern

Ist sie frisch auf­ge­schnit­ten, hält sie sich im Kühl­schrank et­wa drei bis vier Ta­ge. Va­ku­umier­te Pro­duk­te hal­ten auch län­ger – so lan­ge die Pa­ckung nicht ge­öff­net wur­de. Da­nach wird die Wurst idea­ler­wei­se aber in gut ver­schließ­ba­ren Plas­tik­be­häl­tern im Kühl­schrank ge­la­gert.

2 Wie er­kennt man Schin­ken?

Als ech­ter Schin­ken dür­fen nur Pro­duk­te vom „Hin­ter­schen­kel des Schweins wie ge­wach­sen“be­zeich­net wer­den. BeiPress-oder To­ast­sc hin­ken wer­den die Kno­chen aus­ge­löst, das Fleisch ge­kocht und in Form ge­presst. Er­kenn­bar ist ech­ter Schin­ken an der Mus­kel fleisch ma­se­rung, er krü­melt kaum.

3 Hart­wurst auf­be­wah­ren

Sa­la­mi oder C ab anos­si kann au­ßer­halb des Kühl­schranks ge­la­gert wer­den. Sie soll­te idea­ler­wei­se an ei­nem dunk­len, küh­len Ort hän­gen – al­so kei­nes­falls dort, wo die Son­ne hin­scheint. Die Schnitt­flä­che wird dünn mit Öl be­pin­selt. Das bil­det ei­ne Schutz­schicht und ver­hin­dert, dass die Hart­wurst aus­trock­net.

4 Wort­wört­lich neh­men

Das Min de st halt­bar­keits­da­tum sagt aus, bis zu wel­chem Tag die pa­ke­tier­te Wurst bei rich­ti­ger La­ge­rung oh­ne Ein­bu­ßen von Ge­schmack und Qua­li­tät zu kon­su­mie­ren ist. In der Re­gel kann man die Le­bens­mit­tel auch da­nach noch ver­zeh­ren. Das Ver­fall­da­tum hin­ge­gen sagt aus, ab wann leicht ver­derb­li­che Le­bens­mit­tel ei­ne ge­sund­heit­li­che Ge­fahr dar­stel­len könn­ten. Sie dür­fen nach die­sem Tag nicht mehr ver­kauft wer­den.

5 Ab in den Kühl­schrank

Wurst ist, so wie Fleisch auch, stets an der käl­tes­ten Stel­le im Kühl­schrank zu la­gern. Und das ist un­ten, auf der Glas­plat­te über dem Ge­mü­se­fach. Hier ist es mit et­wa zwei Grad am käl­tes­ten, hier fühlt sich Wurst wohl. Da­mit sie kei­nen Fremd­ge­schmack an­nimmt, sind gut ver­schließ­ba­re Be­hält­nis­se wich­tig.

6 Auf Her­kunft ach­ten

In Ös­ter­reich gibt es un­zäh­li­ge Schin­ken-und Wurst spe­zia­li­tä­ten. Des­halb ist es durch­aus ge­recht­fer­tigt, ih­nen ge­gen­über Pro­duk­ten aus an­de­ren Län­dern den Vor­zug zu ge­ben. Ab­ge­se­hen da­von, dass das die hei­mi­schen Land­wir­te stärkt, hat die Wurst dann ei­nen ge­rin­ge­ren Trans­port­weg hin­ter sich.

Ser­ra­no-Schin­ken ge­nie­ßen

Ur­sprüng­lich reif­te die­se Spe­zia­li­tät an der spa­ni­schen Ge­birgs­luft – da­her auch der Na­me. Ser­ra­no-Schin­ken ist nicht fer­tig ver­packt er­hält­lich, er wird an der The­ke frisch auf­ge­schnit­ten. Er soll­te nie­mals di­rekt aus dem Kühl­schrank ver­zehrt wer­den, son­dern im­mer Zim­mer­tem­pe­ra­tur an­neh­men.

Rich­tig ein­frie­ren

Al­le Brüh­würs­te, al­so Kna­cker, Frank­fur­ter oder Brat­würs­te, kön­nen be­den­ken­los ein­ge­fro­ren wer­den. Bei Auf­schnitt ist zu be­ach­ten, dass die­ser tief­ge­kühlt ma­xi­mal zwei Mo­na­te lang hält – sonst läuft er Ge­fahr, ran­zig zu schme­cken. Wich­tig sind gut ver­schließ­ba­re Ge­frier­beu­tel oder Plas­tik­do­sen.

Lang­sa­mes Auf­tau­en

Um die Aro­men von Wurst zu er­hal­ten, stellt man sie, so­bald man sie dem Tief­küh­ler ent­nom­men hat, in ei­ne ab­ge­deck­te Schüs­sel in den Kühl­schrank. Auf­schnitt und Brüh­würs­ten soll­ten so lang­sam auf­ge­taut wer­den, nicht bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur. Das Ge­schirr muss da­nach gut ge­wa­schen wer­den.

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