STECKBRIEF: DIE ENTE

KURIER_FLEISCH - - Rassen -

Dass die Ente ger­ne im Was­ser­pritsc he lt,i st bio­lo­gisch be­dingt. Sie ist ein ab­so­lu­tes Was­ser­tier, ge­hört zur Klas­se der Vö­gel und bil­det dort ei­ne ei­ge­ne Fa­mi­lie – die der En­ten­vö­gel. Un­ter­schie­den wird wei­ters in Wild- und Hau­sen­ten. En­ten le­ben in lo­sem Fa­mi­li­en­ver­band oh­ne stren­ge Hack­ord­nung. Ge­nau ge­nom­men ist die Ente so­gar die klei­ne Schwes­ter der Gans, sie wur­de in Chi­na do­mes­ti­ziert und ist, an­ders als an­de­re Ge­flü­gel, die stän­dig ga­ckern und pi­cken, eher faul. Heu­ti­ge Hau­sen­ten­ras­sen stam­men von der Stocken­te ab – ein aus­ge­spro­che­ner Al­les­fres­ser. Nah­rung nimmt sie grün­delnd auf. Da­bei streckt sie den Kör­per un­ter Was­ser, tas­tet mit der Zun­gen ach pflanz­li­cher Nah­rung, auch nach klei­nen Fi­schen und Aas. Was die Qua­li­tät de­s­F­leisc he san­geht, lässt sich sa­gen: In­der Un­ter­haut fett schicht ist es re­la­tiv fett, aber ge­nau das macht eben das be­son­de­re Aro­ma der Ente aus. Gleich­wohl ist das Fleisch fein­fas­rig, leicht ver­dau­lich und durch den Reich­tum an BVit­ami­nen, Zink, Ei­sen und Kup­fer durch­aus wert­voll.

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