STECKBRIEF: DERTRUTHAHN

KURIER_FLEISCH - - Rassen -

Der Trut­hahn fir­miert in Ös­ter­reich un­ter vie­len Na­men, wird auch Pu­te, Pu­ter oder In­dian ge­nannt. Im Bur­gen­land ist so­gar der Na­me Pog er gän­gig. His­to­risch ist die Be­zeich­nung „Tür­ki­sches Huhn“be­legt. Sie ent­stand nach den Tür­ken­krie­gen, als es ge­bräuch­lich war, al­les Frem­de als tür­kisch zu be­zeich­nen. Da her­rührt auch der in En­g­land und Ame­ri­ka ge­bräuch­li­che Na­me „Tur­key“für den Trut­hahn. Ei­ne Be­son­der­heit die­ses ab­so­lu­ten Schwer­ge­wichts un­ter den Ge­flü­geln ist, dass es als ein­zi­ges so­wohl hel­les als auch dunk­les Fleisch auf­weist. Und das ist in je­der Hin­sicht zu emp­feh­len, denn es ist ab­so­lut ka­lo­ri­en­arm, leicht ver­dau­lich, zeich­net sich durch hoch­wer­ti­ge Pro­te­ine aus und be­inhal­tet vie­le Vit­ami­ne und Mi­ne­ral­stof­fe. Da Trut­hüh­ner heu­te aus­schließ­lich für die Fleisch pro­duk­ti­on ge­hal­ten wer­den, wur­de ih­re Kör­per­mas­se züch­te­risch be­deu­tend ge­stei­gert. Heu­te er­rei­chen männ­li­che Tie­re ein brat­fer­tig fri­sches Ge­wicht von zehn bis 15, die weib­li­chen sechs bis acht Ki­lo­gramm.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.