STECKBRIEF: DAS PERLHUHN

KURIER_FLEISCH - - Rassen -

Ver­mut­lich stammt das Perlhuhn aus West­afri­ka, es wur­de aber schon zu Zeit en­des Aris­to­te­les in Grie­chen­land ge­züch­tet. Al­ler­dings gin­gen die­se Zucht­stäm­me der An­ti­ke ver­lo­ren, wes­halb das Perlhuhn im Mit­tel­al­ter gänz­lich ver­schwun­den war. Erst im fünf­zehn­ten Jahr­hun­dert wur­de es von den Por­tu­gie­sen aus Gui­nea wie­der ein­ge­führt. Heu­ti­ge Perl­hüh­ner ent­spre­chen im Aus­se­hen et­wa der Wild form. Ihr Ge­wicht ist al­ler­dings hö­her. Im Ge­gen­satz zum dicht ge­fie­der­ten Kör­per sind Hals und der Kopf un­ge­fie­dert. Cha­rak­te­ris­tisch für Perl­hüh­ner ist der leicht ha­kig ge­bo­ge­ne Schna­bel und dass sie kei­ne Spo­ren­bil­dung ha­ben. Und sie ha­ben ein aus­ge­präg­tes Be­we­gungs be­dürf­nis, sind ner­vös, scheu und kön­nen durch­drin­gend schrei­en. Das Fleisch gilt als De­li­ka­tes­se. Es ist zart, saf­tig, fett­arm, pro­te­in­reich und er­in­nert ge­schmack­lich an Wild. Nur Jung­hüh­ner sind zum Bra­ten ge­eig­net. Sie wer­den gern bar­diert, al­so mit Speck um­wi­ckelt. Durch häu­fi­ges Be­gie­ßen beim Bra­ten wird das Fleisch vor dem Aus­trock­nen ge­schützt.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.