STECKBRIEF: DIE HAUSGANS

KURIER_FLEISCH - - Rassen -

Die Hausgans stammt von der wil­den Grau gans ab. Schon dieRöm er do­mes­ti zier­ten sie we­gen ih­res Flei­sches und der Fe­dern. Ih­nen war die Gans hei­lig. Im Tem­pel der Ju­no am Ka­pi­tol wur­den Gän­se ge­hal­ten, die beim Ein­fall der Gal­li­er durch ihr Ge­schrei die Sol­da­ten weck­ten und so die Burg ret­te­ten. Noch heu­te wer­den Gän­se we­gen ih­res Ge­schnat­ters ge­le­gent­lich als Wach­gän­se ein­ge­setzt. Weib­chen nennt man Gans, Männ­chen Gan­ter, Kü­ken Gös­sel, die sehr schnell an Ge­wicht zu­neh­men und nach spä­tes­tens fünf Mo­na­ten das Schlacht­ge­wicht von et­wa zehn Ki­lo­gramm er­rei­chen. In Ös­ter­reich wer­den pro Jahr gut 200.000Gän­se­ver­speist, dieHälf­te­zu M art ini­un­dWe ihn ach­ten. Grau­sa­me Me­tho­den wie Stop­fen und Le­ben­drup­fen sind ver­bo­ten, al­ler­dings kom­men nur 20 Pro­zent der Gän­se von hei­mi­schen Hö­fen. Der Groß­teil wird aus Frank­reich, Un­garn und Po­len im­por­tiert. Gän­se fleisch hat mehr Fett als an­de­re Ge­flü­gel, ist aber reich an Ei­weiß, Ka­li­um, Kal­zi­um und lie­fert die Vit­ami­ne A, B, das wich­ti­geNi­ac in.

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.