Dia­gnos­ti­sches Influenza Netz­werk Ös­ter­reich (DINÖ)

KURIER_IMPFEN - - Zündstoff -

Von No­vem­ber bis März wer­den ös­ter­reich­weit von aus­ge­wähl­ten Pa­ti­en­ten mit aku­ten grip­pa­len In­fek­ten Pro­ben des Na­sen-ra­chen­se­krets ge­nom­men und auf In­flu­en­za­vi­ren un­ter­sucht.

Rund ei­ner von zehn Er­wach­se­nen er­krankt pro Jahr an Influenza. In Nord­ame­ri­ka, Eu­ro­pa und Ja­pan sind so­mit jähr­lich 100 Mil­lio­nen Men­schen von Influenza be­trof­fen. In Ös­ter­reich wur­de der Hö­he­punkt Mit­te Fe­bru­ar er­reicht, da­nach ging die Vi­rus­ak­ti­vi­tät lang­sam aber kon­ti­nu­ier­lich zu­rück und en­de­te An­fang April. Das er­gab die Über­wa­chung der In­flu­en­za­vi­rus­ak­ti­vi­tät durch das Dia­gnos­ti­sche Influenza Netz­werk vom De­part­ment für Vi­ro­lo­gie der Me­di­zi­ni­schen Uni­ver­si­tät Wien. Die Stich­pro­ben stam­men von nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten in al­len Bun­des­län­dern so­wie von hos­pi­ta­li­sier­ten Pa­ti­en­ten vor al­lem im Raum Wien. Sie er­mög­li­chen die zeit­lich prä­zi­se Er­fas­sung epi­de­mi­scher In­flu­en­za­vi­rus­ak­ti­vi­tät in Ös­ter­reich. Die zir­ku­lie­ren­den In­flu­en­z­a­stäm­me wer­den ge­nau cha­rak­te­ri­siert. So er­lau­ben die Er­geb­nis­se be­reits wäh­rend der In­flu­en­z­a­sai­son ei­ne Aus­sa­ge über die Über­ein­stim­mung der zir­ku­lie­ren­den Vi­ren mit den in den Impf­stof­fen ent­hal­te­nen Vi­ren. Die er­ho­be­nen Da­ten wer­den wö­chent­lich ak­tua­li­siert und auf der Home­page prä­sen­tiert. Zu­sätz­lich wer­den die ak­tu­el­len In­for­ma­tio­nen in­ter­es­sier­ten Per­so­nen via Mail zu­ge­sandt – für den Ver­tei­ler kann man sich auf der Seite an­mel­den.

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