Dampf­ga­rer und Kü­chen­ma­schi­nen

Koch­buch­au­to­rin Sa­sha Wallec­zek setzt auf Mit­tel­klas­se.

Kurier_Kuechentraeume - - KÖCHE AUS LEIDENSCHAFT -

Mo­derns­ten High­tech und fu­tu­ris­tisch an­mu­ten­de Ge­rät­schaf­ten sucht man in Sa­sha Wallec­zeks Kü­che ver­geb­lich. Die lei­den­schaft­li­che Kö­chin und Au­to­rin meh­re­rer Koch­bü­cher setzt auf ei­ne so­li­de Mit­tel­klas­se­aus­stat­tung. Ein Must-ha­ve ist für sie der Dampf­ga­rer; idea­ler­wei­se han­delt es sich da­bei um­ein Kom­bi­na­ti­ons­ge­rät mit Back­ofen­funk­ti­on. Da­mit las­sen sich Le­bens­mit­tel vit­amin­scho­nend ga­ren und au­ßer­dem ist der Dampf­ga­rer sehr viel­sei­tig ein­setz­bar: Al­les von Qui­noa und Reis über Germ­tei­ge bis hin zu Rinds­rou­la­den kann da­mit zu­be­rei­tet wer­den.

Auch dass sie den Dampf­ga­rer zu ei­nem zwei­ten Back­rohr um­funk­tio­nie­ren kann, möch­te sie auf kei­nen Fall mis­sen. „Das zwei­te Rohr be­nö­ti­ge ich vor al­lem fürs Nied­rig­tem­pe­ra­tur­ga­ren; wenn ich grö­ße­re Me­nüs ko­che, sind fast im­mer bei­de Roh­re im Ein­satz“, so Wallec­zek. Schnei­de- und Knet­ar­bei­ten lässt sie sich von ins­ge­samt drei Kü­chen­ma­schi­nen ab­neh­men: ei­nem Pü­rier­stab, ei­ner „Mou­li­net­te“(ei­ner klei­nen Kü­chen­ma­schi­ne) und ei­ner klas­sisch gro­ßen Kü­chen­ma­schi­ne. Tipp der lei­den­schaft­li­chen Kö­chin: Un­be­dingt in ein Ge­rät mit aus­rei­chen­der Wat­t­an­zahl in­ves­tie­ren; qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Kü­chen­ma­schi­nen ar­bei­ten mit 1300 Watt und auf­wärts.

SPA­REN AM RICH­TI­GEN PLATZ. Zur Gr­und­aus­stat­tung je­der Kü­che ge­hört auch ei­ne gu­te Pfan­ne. Hier soll­te in Qua­li­tät in­ves­tiert wer­den; bei bil­li­ge­ren Pfan­nen ver­teilt sich die Hit­ze un­gleich­mä­ßig und die Be­schich­tung löst sich rasch ab. Da­mit Fleisch op­ti­mal bra­ten kann, soll­te die Pfan­ne üb­ri­gens ei­nen nied­ri­gen Rand ha­ben, so­dass der Dampf ent­wei­chen kann. Sonst wird das Gar­gut eher ge­schmort als ge­bra­ten. Gut spa­ren lässt es sich Wallec­zeks Mei­nung nach bei Töp­fen und Mes­sern – hier rei­chen güns­ti­ge­re Ge­rät­schaf­ten. Al­ler­dings soll­ten die Mes­ser auf je­den Fall ab und zu nach­ge­schlif­fen wer­den. Um den per­fek­ten Sa­lat zu­zu­be­rei­ten, schwört Wallec­zek auf zwei Din­ge: ei­ne Sa­latschleu­der und ei­nen Spi­ral­be­sen, mit dem sich Dres­sings und auch Sau­cen bes­ser ver­mi­schen las­sen als mit her­kömm­li­chen Schnee­be­sen. Nütz­li­che Hel­fer sind auch ei­ne gu­te Rei­be und ein Ap­fel­zer­tei­ler. Und wo schwört die Koch­buch­au­to­rin auf Hand­ar­beit? „Kräu­ter ha­cke ich nie mit der Ma­schi­ne – an­geb­lich wer­den sie da­von bit­ter. Und Zwie­beln schei­de ich auch im­mer mit der Hand“, sagt sie.

Koch­buch­au­to­rin Sa­sha Wallec­zek

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