Mein Ro­bo­ter, der Hau­ben­koch

Kurier_Kuechentraeume - - ZUKUNFTSVISION -

Zu­rück­leh­nen und ko­chen las­sen. Der Mo­ley Ro­bo­ter war die­ses Jahr zwar noch als Pro­to­typ in Deutsch­land aus­ge­stellt, wird aber laut sei­nen bri­ti­schen Ent­wick­lern spä­tes­tens 2018 in Se­rie ge­hen. Mit ei­nem stol­zen Kauf­preis von 14.000 bis zu 80.000 Eu­ro je nach Kon­fi­gu­ra­ti­on, muss der Ro­bo-Koch auch ge­schmack­lich über­zeu­gen. Dass man bei sei­ner Kon­struk­ti­on kei­ne Kos­ten und Mü­hen ge­scheut hat, zeigt sich vor al­lem in den fei­nen De­tails des me­tal­li­schen Rie­sen. Die Hän­de wur­den in Kle­in­st­ar­beit von der Fir­ma Sha­dow Ro­bot in Lon­don ent­wi­ckelt. Die me­cha­ni­schen Fin­ger und der Dau­men sol­len laut Her­stel­ler „al­les kön­nen, was auch die mensch­li­che Hand kann“. Ein­zel­ne Ge­len­ke bis in die Fin­ger­spit­zen kön­nen sich un­ab­hän­gig von­ein­an­der be­we­gen und for­men so­mit auch die kleins­te Sus­hirol­le prä­zi­se. Für die nö­ti­ge Ge­len­kig­keit und das Fin­ger­spit­zen­ge­fühl sor­gen 20 Mo­to­ren, 24 Ge­len­ke und 129 Sen­so­ren. Doch wer denkt, dass der Ro­bo­ter ein star­res Ge­bil­de ist und nur von der vor­pro­gram­mier­ten Fest­plat­te lebt, der täuscht. Der me­tal­li­sche Hau­ben­koch ist auch lern­fä­hig und kann neue Re­zep­te zu den be­reits Vor­han­de­nen 2000 hin­zu­fü­gen. Der Be­nut­zer braucht da­zu ei­ne 3D-ka­me­ra zur Lo­ka­li­se­rung und über­trägt so­mit die ei­ge­nen Da­ten in das Ro­bo­ter-ge­hirn. Je nach Be­darf kann der Kü­chen­ge­hil­fe der Zu­kunft auch sei­ne Funk­tio­nen ver­rin­gern und nur als As­sis­tenz fun­gie­ren. Läs­ti­ge Auf­ga­ben wie Zwie­belschnei­den, Ka­rot­ten­schä­len oder Sup­pe-glatt-rüh­ren, führt er mü­he­los aus, wäh­rend man sich an­de­ren Din­gen wid­men kann.

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