Zur Person.

Kurier_Natuerlich Leben - - INTERVIEW -

Urs Nigg­li lei­tet seit 25 Jah­ren das For­schungs­in­sti­tut für Bio­lo­gi­schen Land­bau (FIBL), ei­ne der wich­tigs­ten Be­ra­tungs- und For­schungs­stel­len für Bio-land­bau. Er kam über ei­nen Um­weg zum The­ma. Zu­nächst stu­dier­te er Pflan­zen­bau und schrieb sei­ne Dok­tor­ar­beit am In­sti­tut für Un­kraut­phy­sio­lo­gie. Da­nach war er fast zehn Jah­re für staat­li­che For­schungs­an­stal­ten in der Schweiz tä­tig und dort für die Prü­fung und Zu­las­sung che­mi­scher Un­kraut­be­kämp­fungs­mit­tel zu­stän­dig. Un­ter an­de­rem gilt das für den Wirk­stoff Gly­pho­sat, ein Breit­band-her­bi­zid, das ex­ten­si­ve Ver­wen­dung fin­den soll­te und heu­te auf­grund neue­rer Er­kennt­nis­sen als äu­ßerst um­strit­ten gilt. Par­al­lel hat Nigg­li von An­fang an nicht-che­mi­sche Al­ter­na­ti­ven zu Her­bi­zi­den be­forscht. Das hat die Bio-bau­ern, nicht aber die kon­ven­tio­nel­len Land­wir­te in­ter­es­siert. So wech­sel­te er zum FIBL, das heu­te Nie­der­las­sun­gen in Deutsch­land und Ös­ter­reich hat. Da­ne­ben ar­bei­tet Nigg­li als Lehr­be­auf­trag­ter für Um­welt­na­tur­wis­sen­schaf­ten an der ETH Zü­rich.

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