BE­GLEI­TEN SIE MICH

KURIER_PRET-A-PORTER - - Editorial - BRI­GIT­TE R. WINK­LER

Wo­her kommt ei­gent­lich die Mo­de? Wie ent­steht ein Trend? Die­se Fra­gen stell­te ich mir zum ers­ten Mal vor mehr als 30 Jah­ren. Be­vor ich zum Chef­re­dak­teur ging und ihn frag­te, ob ich nach Pa­ris fah­ren dür­fe, um Ant­wor­ten zu be­kom­men. Sei­ne Ant­wort: „Ich möch­te auch ger­ne nach Pa­ris fah­ren und mir schö­ne Mä­dels an­schau­en.“Ich: „Dann fah­ren Sie doch mit.“Er tat es nicht, ich durf­te. Seit­her fah­re ich re­gel­mä­ßig zu al­len wich­ti­gen Mo­de­schau­en die­ser Welt nach Pa­ris, Lon­don, Mai­land und New York, ken­ne den wun­der­ba­ren Mo­de­zir­kus und al­le han­deln­den Per­so­nen bes­tens. Ver­gan­ge­nen Sep­tem­ber er­kun­de­te ich die neue Früh­jahrs­mo­de, im Fe­bru­ar und März be­reits die Herbst­mo­de. In die­ser frei­zeit Prêt-à-por­ter-Aus­ga­be kön­nen Sie mich auf die­sen Rei­sen be­glei­ten. Wenn Sie das Glück ha­ben, bei un­se­rem Spiel auf Sei­te 21 zu ge­win­nen, so­gar im wahrs­ten Sinn des Wor­tes. In der Zwi­schen­zeit weiß ich auch Ant­wor­ten: Mo­de­schöp­fer er­in­den Mo­de und Trends nicht, aber sie er­füh­len, wo­hin der Mensch sich ent­wi­ckelt, und set­zen in Stoff um, wie sie glau­ben, dass er sich da­her wird an­zie­hen wol­len. Je ge­nia­ler der Künst­ler, des­to tref­fen­der sei­ne Mo­de. Zwei Bei­spie­le: Frau­en ha­ben es satt, auf dün­nen Ab­sät­zen durch die Ge­gend zu schwan­ken (sie­he Sei­te 24). Män­ner sind die neu­en Frau­en (sie­he Sei­ten 36 bis 38). Fin­den Sie nicht? Dann wi­der­spre­chen Sie mir bit­te un­ter bri­git­te.wink­ler@ku­ri­er.at Viel Spaß beim Le­sen

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