Die mo­dischs­ten De­si­gner-Be­rufs­uni­for­men

KURIER_PRET-A-PORTER - - Editorial - VON ALIS­SA RATZ­IN­GER

AIR­BER­LIN

Die Cr­ew-Uni­form ist vom mo­der­nen Stil der 60er und dem Flair der 50er Jah­re in­spi­riert. Sie soll Kom­pe­tenz und Mo­der­ni­tät aus­strah­len. Die deut­sche Mo­de­de­si­gne­rin Jet­te Jo­op ent­warf für das weib­li­che Per­so­nal nicht nur Rock und Blu­se, son­dern wahl­wei­se auch ein knie­lan­ges Kleid und ei­ne Ho­se, eben­falls

klas­sisch in Dun­kel­blau. Statt der Blu­se kann auch ein Roll­kra­gen­pull­over ge­tra­gen wer­den. Schi­cke De­tails wer­den in „air­ber­linRot“ge­setzt. Die Hand­schu­he un­ter­strei­chen zu­sätz­lich den klas­si­schen Re­tro-Look.

RUS­SI­SCHE AR­MEE

Der rus­si­sche Mo­de­de­si­gner Va­len­tin Yu­da­sh­kin, der die Schö­nen und Rei­chen von Mos­kau zu sei­nen

Kun­den zählt, ent­warf 2007 für ei­ne der größ­ten Ar­me­en der Welt neue Uni­for­men, die dem Image der Trup­pe zu neu­em Glanz ver­hel­fen soll­ten. Leicht de­ko­ra­ti­ve Ele­men­te und be­stick­te Kra­gen spie­geln

Yu­da­sh­kins De­signs in den sonst so tra­di­tio­nell ge­blie­be­nen Uni­for­men wi­der. Im Win­ter wird ein

schi­ckes Bar­rett aus Per­sia­ner­pelz ge­tra­gen.

CA­RA­BI­NIE­RI

Für die­se prunk­vol­le Uni

form ist die ita lie­ni­sche De­si­gn­le­gen­de Va len­ti­no Ga ra va ni höchst­per­sön­lich ve­ra nt­wort­lich. Die ita li­e­ni

schen Ca ra bi­nie­ri er­kennt man an der schwar­zen Klei­dung mit seit­li­chen ro­ten

Strei­fen a n der Ho­se. Im Som­mer wird a uf den Um­hang und die Ha nd­schu­he

a ller­dings ver­zich­tet. Da s wei­ße Ba nd wa r ur­sprüng­lich ge­dacht, um Mu­ni­ti­on

mit­füh­ren zu kön­nen. Heut­zu­ta ge weist es nur noch dar­auf­hin, da ss der Oi­zier in Be­reit­scha ft ist. Die na po­leo­ni­schen Fe­der­hü­te wer­den a ller­dings nur bei be­son­de­ren An­läs­sen

ge­tra­gen.

WENN GROSS­AR­TI­GES HAND­WERK NICHT MEHR NUR AUF DEM LAUF­STEG BE­WUN­DERT WER­DEN KANN.

DE­SIGNS, AUF DIE MAN IM ALL­TAG TRIFFT UND DIE UNS DEN ATEM RAU­BEN.

AIR FRAN­CE

Im Jahr 2004 wand­te sich Air Fran­ce an Christian La­croix, um ihn mit der Mo­der­ni­sie­rung der Uni­for­men zu be­auf­tra­gen. Die Uni­for­men-Kol­lek­ti­on wur­de 2005 ver­ö­f­ent­licht und be­kam nicht nur von der Pres­se, son­dern auch von an­de­ren Prois der Bran­che gro­ßen Zu­spruch für die per­fek­te Ba­lan­ce zwi­schen Ele­ganz, Style, Ein­zig­ar­tig­keit und groß­ar­ti­gem Hand­werk. Seit dem gro­ßen Er­folg ent­warf Christian La­croix auch neue Klei­dun­gen für die Air Fran­ce-Toch­ter­ge­sell­schaf­ten.

ETI­HAD AIR­WAYS

be­schrei­tet den Weg in ei­ne neue Ära des glanz­vol­len und mon­dä­nen Flie­gens. Die wun­der­schö­ne Uni­form, die das Ka­bi­nen­per­so­nal und die Bo­den­teams tra­gen, zeich­net sich durch ei­nen Stil aus, der die Mar­ke prägt. Der ita­lie­ni­sche Hau­te Cou­turi­er Et­to­re Bi­lot­ta ließ aus­schließ­lich feins­te ita­lie­ni­sche Wol­le ver­wen­den. Ein­zel­ne Tei­le der Uni­for­men sind hand­ge­fer­tigt oder hand­be­stickt und wur­den in ver­schie­de­nen Or­ten Ita­li­ens her­ge­stellt.

ROSEWOOD LON­DON HO­TEL

Die Vin­ta­ge-an­ge­hauch­te Klei­dung für das Per­so­nal im Rosewood Lon­don Ho­tel wur­de vom be­wun­der­ten Cou­turi­er Ni­cho­las Oak­well ent­wor­fen. In­spi­rie­ren ließ sich der Cou­turi­er vom bri­ti­schen Ma­nor Hou­se Style. Die „ty­pisch bri­ti­schen“Ma­te­ria­li­en wie Schot­ten­mus­ter und Tweed las­sen ei­nen an die frü­he­ren

Zei­ten der Stadt zu­rück­er­in­nern.

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