Ziem­lich ir­re Ein­fäl­le

Jüngst wur­den an der Uni­ver­si­tät Har­vard die so­ge­nann­ten „Ig-No­bel­prei­se“ver­lie­hen – un­do­tier­te Aus­zeich­nun­gen für For­schungs­an­sät­ze der et­was an­de­ren Art. Prei­se, die erst zum La­chen, dann zum Den­ken an­re­gen.

KURIER_PSYCHE - - SCHON GEHÖRT - VON COR­DU­LA PUCHWEIN

„Ig“steht für „igno­b­le“, zu Deutsch „un­wür­dig“. Doch so un­wür­dig sind die­se „No­bel­prei­se“, die je­des Jahr in ei­ner schril­len Ga­la in Har­vard ver­lie­hen wer­den, ei­gent­lich gar nicht. Die For­schungs an­sät­ze sind le­dig­lich et­wa­sun kon­ven­tio­nel­ler–wie die­se: US-Wis­sen­schaft­ler ha­ben den Preis in der Ka­te­go­rie Me­di­zin er­hal­ten, weil sie nach­wei­sen konn­ten, dass Nie­ren st­ei­ne durch Hoch schau bahn fah­ren schnel­ler aus­ge­schie­den wer­den. Por­tu­gie­si­sche For­scher wur­den prä­miert, weil sie ge­zeigt ha­ben, dass sich mensch­li­che Spu­cke bes­tens als Putz­mit­tel für ei­ni­ge Ober­flä­chen eig­net. Ein ja­pa­ni­scher Arzt er­hielt den Preis, Spar­te Me­di­zi­ni­sche Bil­dung, für sei­nen auf­op­fern­den Selbst­ver­such ei­ner Darm­spie­ge­lung im Sit­zen. In­fo: www.har­vard.edu

Wie krea­tiv For­schung sein kann, zei­gen die jähr­li­chen Ig-No­bel­prei­se

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