Stress, lass nach!

Im­mer mehr Men­schen füh­len sich ge­stresst – doch den Um­gang mit Stress kann man ler­nen. Seit neu­es­tem auch ganz be­quem vom Smart­pho­ne oder PC aus.

KURIER_PSYCHE - - LEBEN MIT DEMENZ - www.in­sta­help.me/stress­ma­nage­ment-kurs

Wer kennt das nicht: in der Ar­beit geht es rund, am Abend war­ten fa­mi­liä­re und/oder so­zia­le Ver­pflich­tun­gen und die Tat­sa­che, dass man es schon län­ger nicht mehr zum Sport ge­schafft hat, drängt sich auch im­mer wie­der auf. All das stresst und be­las­tet uns – die ei­nen mehr, die an­de­ren we­ni­ger. Doch ins­ge­samt ist dau­ern­der Stress nicht nur un­ge­sund, son­dern macht auch krank, wie Univ.-Doz. Dr. Bir­git U. Ste­ti­na, Kli­ni­sche und Ge­sund­heits­psy­cho­lo­gin, weiß: „Frü­her war ei­ne Stress­re­ak­ti­on im Kampf ums Über­le­ben not­wen­dig, um schnell zu re­agie­ren und zu flüch­ten. Heu­te sind wir Stress je­doch oft über ei­nen lan­gen Zei­t­raum hin­weg aus­ge­setzt, et­wa durch ho­hen Leis­tungs­druck am Ar­beits­platz oder ein­fach nur auf­grund der Tat­sa­che, dass Be­ruf und Fa­mi­lie un­ter ei­nen Hut ge­bracht wer­den müs­sen. Die­se Dau­er­be­las­tung kann psy­chi­sche Er­kran­kun­gen aus­lö­sen. Mit Stress um­ge­hen zu ler­nen ist da­her enorm wich­tig, wenn es um men­ta­le Ge­sund­heit geht.“

Den Um­gang mit Stress kann man ler­nen

Da­her ist es um­so wich­ti­ger, den ei­ge­nen Um­gang mit Stress zu er­ler­nen. Das heißt auch, her­aus­zu­fin­den, was ei­nen selbst denn ei­gent­lich stresst und wie sich die­ses „ge­stresst sein“am ei­ge­nen Leib be­merk­bar macht. Denn nur dann kann man ak­tiv da­ge­gen ar­bei­ten. Ein be­que­mes und ein­fa­ches Lern­an­ge­bot bie­tet seit neu­es­tem die On­line-Platt­form In­sta­help. Das Gra­zer Start-up ar­bei­tet eng mit der psy­cho­lo­gi­schen Fa­kul­tät der Sig­mund Freud Pri­vat­Uni­ver­si­tät Wi­en zu­sam­men und wird von ei­nem wis­sen­schaft­li­chen Bei­rat be­glei­tet. Ein Stress­ma­nage­ment­kurs ist das neu­es­te An­ge­bot von In­sta­help.

In­sta­help bie­tet Stress­ma­nage­ment to go

Doch nicht nur der Kurs ist neu, son­dern auch die Art der Wis­sens­ver­mitt­lung, die in die­sem Fall durch künst­li­che In­tel­li­genz er­folgt - denn Kurs­lei­ter ist der Chat­bot Re­la­xa. Er führt die Teil­neh­mer durch acht Mo­du­le und ver­mit­telt ei­ner­seits stan­dar­di­sier­te In­hal­te, lei­tet aber auch Übun­gen an und geht auf die Ant­wor­ten der Teil­neh­mer per­so­na­li­siert ein. Um je­dem Teil­neh­mer ein­fa­chen Zu­gang rund um die Uhr zu er­mög­li­chen, kann der Kurs ent­we­der per App am Smart­pho­ne oder am Com­pu­ter ab­sol­viert wer­den.

Kom­bi­na­ti­on aus Theo­rie und Pra­xis

Zu hö­ren be­kommt man von Re­la­xa al­ler­hand rund um das The­ma Stress – von Ba­sis­wis­sen, wie das Wahr­neh­men von Be­las­tungs­gren­zen und Warn­si­gna­len, über kurz­fris­ti­ge Stra­te­gi­en zur Er­leich­te­rung, Zeit- und Pau­sen­ma­nage­ment, Ent­span­nungs­tech­ni­ken (z.B. Pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung), bis hin zu ko­gni­ti­vem Stress­ma­nage­ment. Schließ­lich geht es noch dar­um, das er­lern­te Wis­sen an­zu­wen­den und in den ei­ge­nen All­tag, al­so die Pra­xis zu trans­fe­rie­ren. Wer will kann die Mo­du­le, die je­weils et­wa 45 Mi­nu­ten dau­ern, ganz al­lei­ne im Selbst­stu­di­um durch­ma­chen oder sich von ei­nem Psy­cho­lo­gen da­bei be­glei­ten las­sen und so das ei­ne oder an­de­re The­ma wei­ter ver­tie­fen. Mehr In­for­ma­tio­nen gibt es un­ter

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