„Ein un­ge­heu­er brei­tes Be­tä­ti­gungs­spek­trum“

KURIER_PSYCHE - - THERAPIE UND BERATUNG -

Was macht ei­ne Psy­cho­lo­gin ge­nau? Bea­te Wim­mer-Pu­ch­in­ger:

Psy­cho­lo­gen be­sit­zen ein un­ge­heu­er brei­tes Be­tä­ti­gungs­spek­trum: Sie ar­bei­ten mit Kin­dern, Ju­gend­li­chen, Fa­mi­li­en und äl­te­ren Men­schen, sind als Ar­beits­psy­cho­lo­gen genau­so tä­tig wie als Ver­kehrs-, Rechts- oder Not­fall­psy­cho­lo­gen. Kli­ni­sche Psy­cho­lo­gen hel­fen spe­zi­ell bei psy­chi­schen Er­kran­kun­gen, in­dem sie Be­trof­fe­ne un­ter­su­chen, Dia­gno­sen und Gut­ach­ten er­stel­len, The­ra­pie­maß­nah­men vor­schla­gen und auch die not­wen­di­gen Be­hand­lun­gen durch­füh­ren. Ge­sund­heits­psy­cho­lo­gen wie­der­um ar­bei­ten in der Prä­ven­ti­on, zum Bei­spiel in den Be­rei­chen Rau­cher­ent­wöh­nung oder Er­näh­rung. Mit wel­chen Be­schwer­den oder Bit­ten wen­det man sich am bes­ten an ei­nen Psy­cho­lo­gen? Je­de Pa­ti­en­tin und je­der Pa­ti­ent, die oder der un­ter ei­ner psy­chi­schen Er­kran­kung wie ei­ner De­pres­si­on, Angst­stö­rung, Pho­bie oder Ähn­li­chem lei­det, soll­te sich an ei­nen kli­ni­schen Psy­cho­lo­gen wen­den. Dar­über hin­aus kön­nen in fast je­dem Le­bens­be­reich wich­ti­ge Hil­fe­stel­lun­gen ge­leis­tet wer­den. Wie sieht die Aus­bil­dung aus? Al­le Psy­cho­lo­gen und Psy­cho­lo­gin­nen ha­ben ein fünf­jäh­ri­ges Uni­ver­si­täts­stu­di­um ab­sol­viert. Kli­ni­sche und Ge­sund­heits­psy­cho­lo­gen ha­ben im An­schluss dar­an noch ei­ne zu­sätz­li­che zwei­jäh­ri­ge post­gra­du­el­le Aus­bil­dung ab­ge­schlos­sen.

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