„psy­chi­sche Er­kran­kun­gen, egal wel­cher Art“

KURIER_PSYCHE - - THERAPIE UND BERATUNG -

Was macht ein Psych­ia­ter ge­nau? Jo­han­nes Wan­ca­ta:

Ein Psych­ia­ter be­han­delt Men­schen mit psy­chi­schen Er­kran­kun­gen, egal wel­cher Art. Da­bei wer­den im­mer die Le­bens­ge­schich­te, das so­zia­le Um­feld und die ak­tu­el­le Le­bens­si­tua­ti­on be­rück­sich­tigt. Auch kör­per­li­che Ur­sa­chen und Krank­hei­ten, wel­che den psy­chi­schen Zu­stand be­ein­flus­sen kön­nen, wer­den be­ach­tet. Psych­ia­ter füh­ren the­ra­peu­ti­sche Ge­sprä­che mit den Kran­ken und ih­rer Fa­mi­lie, be­ra­ten, wie man mit der Krank­heit im All­tag um­geht, ver­ord­nen aber auch Me­di­ka­men­te.

Mit wel­chen Be­schwer­den oder Bit­ten wen­det man sich am bes­ten an ei­nen Psych­ia­ter?

Mit al­len psy­chi­schen Be­schwer­den und Sor­gen, die even­tu­ell Hin­wei­se auf ei­ne Krank­heit sein kön­nen, wie bei­spiels­wei­se Trau­rig­keit, Ener­gie­lo­sig­keit, Ängs­te und Schlaf­lo­sig­keit oder auch Kon­zen­tra­ti­ons­pro­ble­me.

Wie sieht die Aus­bil­dung zum Psych­ia­ter aus?

Psych­ia­ter ha­ben Me­di­zin stu­diert und sind da­her Ärzte. Im An­schluss an das Stu­di­um ha­ben sie ei­ne sechs Jah­re dau­ern­de prak­ti­sche und theo­re­ti­sche Aus­bil­dung an ei­ner psych­ia­tri­schen Kran­ken­haus­ab­tei­lung ab­ge­schlos­sen. Ei­ne meh­re­re Jah­re dau­ern­de psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Aus­bil­dung ist heu­te für al­le ver­pflich­tend.

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