SIE­BEN SCHRIT­TE, DIE INS BURN-OUT FÜH­REN

KURIER_PSYCHE - - DEPRESSION UND BURN-OUT -

Gro­ßer Idea­lis­mus und ho­he An­sprü­che an sich selbst las­sen das Ar­beits­pen­sum über die Ma­ßen stei­gen. Miss­er­fol­ge und Ent­täu­schun­gen wer­den ver­drängt, ers­te Er­schöp­fungs­ge­füh­le tau­chen auf. Die po­si­ti­ve Ar­beits­ein­stel­lung schwin­det. Zu­neh­men­der Zy­nis­mus ge­gen­über den Kun­den und den Kol­le­gen. Die Desil­lu­sio­nie­rung ist da. Dar­auf wird ent­we­der mit Ag­gres­si­on oder dem Ge­fühl, nicht gut ge­nug zu sein, re­agiert. Sin­ken­de Leis­tung durch Kon­zen­tra­ti­ons-, Ge­dächt­nis- und Ent­schei­dungs­schwä­che. Rück­zug von den Freun­den, Des­in­ter­es­se an frü­he­ren Hob­bys, Gleich­gül­tig­keit. Psy­cho­so­ma­ti­sche Re­ak­tio­nen wie Kopf- und Rü­cken­schmer­zen bzw. Ver­span­nun­gen oder auch Mi­grä­ne­at­ta­cken tre­ten mit al­ler Wucht auf, das Gr­ü­beln über den Job führt zu gro­ßen Schlaf­pro­ble­men. Am En­de steht die exis­ten­zi­el­le Ver­zweif­lung. Ei­ne schwe­re De­pres­si­on. Un­ter Um­stän­den so­gar Selbst­mord­ge­dan­ken.

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