AUS GU­TEM HOLZ GE­BAUT

Im­mer mehr Fer­tig­haus­an­bie­ter set­zen jetzt Holz auch sicht­bar im Fas­sa­den­be­reich ein.

KURIER_SPECIAL - - FERTIGHAUS -

Es sind gu­te Zei­ten für die Fer­tig­haus­bran­che. Dank ei­nes ge­ne­rel­len Auf­schwungs der Bau­wirt­schaft und stei­gen­den Durch­schnitts­prei­sen sind die Um­sät­ze im ver­gan­ge­nen Jahr um gleich sie­ben Pro­zent an­ge­stie­gen und das Markt­vo­lu­men hier­zu­lan­de hat sich­von­von726auf­777Mil­lio­nen­Eu­ro er­höht. Das geht aus ei­ner Bran­chen­ana­ly­se des Wie­ner Be­ra­tungs­un­ter­neh­mens In­ter­con­nec­tion Con­sul­ting her­vor. „Bei der Aus­wahl der ei­ge­nen vier Wän­de set­zen die Ös­ter­rei­cher auf ‚qua­dra­tisch, prak­tisch, gut‘“, sagt Fre­de­rik Schnei­der, Ge­schäfts­füh­rer der In­ter­con­nec­tion Con­sul­ting. Im­mer öf­ter wer­de auch schlüs­sel­fer­tig ge­kauft. Wur­de 2013 je­des vier­te Haus schlüs­sel­fer­tig über­ge­ben, soll der An­teil 2017 bei knapp 30 Pro­zent lie­gen. Im Durch­schnitt ist ein Haus der­zeit an die 130 m2 groß. Ty­pi­sche Kun­den sind nach wie vor Jung­fa­mi­li­en aus dem ur­ba­nen Raum. Die meis­ten Häu­ser wer­den im­mer noch in Mus­ter­parks ge­kauft. „Wir ha­ben si­cher ei­nen we­sent­li­chen An­teil an der sehr er­folg­rei­chen Po­si­tio­nie­rung des Fer­tig­hau­ses am hei­mi­schen Haus­bau­markt“, be­stä­tigt Erich Be­ni­schek, Grün­der und Ei­gen­tü­mer der „Blau­en La­gu­ne“. „Die Zah­len zei­gen deut­lich, dass der Haus­bau ein nach wie vor sehr wich­ti­ger wach­sen­der Wirt­schafts­zweig ist. Und die Bau­wei­se mit Fer­tig­tei­len ist wie kei­ne an­de­re in der La­ge, so gut wie al­le An­for­de­run­gen an mo­der­nes Bau­en per­fekt, rasch, ein­fach und zu ei­nem sehr gu­ten Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis zu er­fül­len.“Ganz ak­tu­ell ist da­bei die mo­du­la­re Bau­wei­se oder, wie sie Be­ni­schek ex­ak­ter de­fi­niert, die „Raum­zel­len­tech­no­lo­gie“. Be­ni­schek: „Rich­tig ein­ge­setzt, kann die­se in­no­va­ti­ve Raum­zel­len­tech­no­lo­gie vie­le Pro­ble­me, von Woh­nen im Al­ter über den Tou­ris­mus­be­reich bis hin zu Flücht­lings­un­ter­künf­ten, her­vor­ra­gend und ef­fi­zi­ent lö­sen.“

Die Vor­tei­le der Bau­wei­se dürf­ten in­zwi­schen schon so of­fen­sicht­lich sein, dass im­mer mehr Bau­fir­men mit dem Be­griff „Fer­tig­haus“wer­ben, schluss­end­lich je­doch ein kon­ven­tio­nell ge­bau­tes Haus rea­li­sie­ren, das den Min­dest­an­for­de­run­gen der Fer­tig­haus­norm nicht ent­spricht. Da­bei er­ge­ben sich die Vor­tei­le des Fer­tig­baus laut Fer­tig­haus­ver­band (ÖFV) nur in der Kom­bi­na­ti­on ei­nes gan­zen Bün­dels von Rah­men­be­din­gun­gen, das blo­ße Her­aus­grei­fen ei­nes Ele­ments wie et­wa der Fix­preis­ga­ran­tie macht aus ei­nem

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