Frei­zeit: Was wir im Wald trei­ben

KURIER_SPECIAL - - TOURISMUS -

Auf „Wild food Walks“ent­de­cken Städ­ter die ge­nüs­se des Wal­des.

In der al­le paar Jah­re von Fes­sel+GfK für die Land­wirt­schafts­kam­mer er­ho­be­nen Wald­nut­zungs­stu­die – die ak­tu­el­len Da­ten stam­men aus dem Jahr 2015 – spie­gelt sich die­ser Trend al­ler­dings noch nicht wi­der. Dort do­mi­niert wei­ter­hin Spa­zie­ren­ge­hen und Wan­dern (93 Pro­zent der Be­frag­ten). Die Häu­fig­keit des Sam­melns von Pil­zen, Bee­ren und Pflan­zen (40 Pro­zent) hat sich seit 2003 nicht ver­än­dert. Was zu­nimmt: Tie­re be­ob­ach­ten (30 Pro­zent), Lau­fen/Jog­gen (23 Pro­zent) und Moun­tain­bi­ken (10 Pro­zent). Bei den Un­ter-30-Jäh­ri­gen be­son­ders be­liebt: ro­man­ti­sche Pick­nicks und Wie­sen­lie­gen auf Lich­tun­gen. Le­dig­lich ein

Pro­zent gab an, oh­ne­hin nie im Wald zu sein. Dem­ent­spre­chend boo­men auch Wal­dAn­ge­bo­te. Kaum ein Bal­lungs­raum, um den her­um nicht Wild­kräu­ter­wan­de­run­gen und ein­schlä­gi­ge Work­shops an­ge­bo­ten wer­den. Auf „Wild Food Walks“ent­de­cken Städ­ter die Früch­te der Wild­nis mit­un­ter so­gar im Stadt­ge­biet. Die Er­näh­rungs­wis­sen­schaf­te­rin Han­ni Rütz­ler nennt ei­nen der gro­ßen Foo­dT­rends der nächs­ten Jah­re des­halb sim­pel „Wild Food“– was weit über das oh­ne­hin ver­brei­te­te Sam­meln von Schwam­merln, Wald­erd­bee­ren und das Pflü­cken von Hol­ler­blü­ten hin­aus­geht.

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