//

KURIER_SPECIAL - - ERSTE SEITE -

Fit­ness­tra­cker sind ge­frag­te Gad­gets. Al­lein 2016 wur­den laut IDC mehr als 102 Mil­lio­nen Fit­ness­tra­cker oder Smart­wat­ches mit Tracking-Funk­tio­nen ver­kauft. Der Trend zum so­ge­nann­ten „quan­ti­fi­zier­ten Selbst“wird von vie­len Ex­per­ten po­si­tiv be­wer­tet, da vie­len Men­schen oft gar nicht be­wusst ist, ob sie sich aus­rei­chend be­we­gen. Doch auch, wenn der Nut­zen un­be­strit­ten ist, wer­fen Fit­ness­tra­cker Fra­gen auf, so­wohl vor dem Kauf als auch bei der Ver­wen­dung. als Ring, Hals­ket­te oderAn­hän­ge­ran.Selbst für den In­tim­be­reich gibt es mitt­ler­wei­le Gad­gets. Das hängt von Mo­dell und An­wen­dungs­fall ab.

Na­he­zu je­der Tra­cker kann mitt­ler­wei­le Schrit­te zäh­len. Bes­se­re Mo­del­le kön­nen auch er­klom­me­ne Trep­pen oder Puls er­fas­sen. Für Läu­fer, Rad­fah­rer und Out­door-Schwim­mer sind ins­be­son­de­re Stand­ort­da­ten wich­tig, die über ei­nen GPSChip auf­ge­zeich­net wer­den. Für Hob­by­S­port­ler wer­den mitt­ler­wei­le auch Leis­tungs­da­ten wie Sau­er­stoff­sät­ti­gung (SpO2), ma­xi­ma­le Sau­er­stoff­auf­nah­me (VO2max) oder die so­ge­nann­te Lak­tat­schwel­le (ma­xi­ma­le

Ei­ne kürz­lich ver­öf­fent­lich­te Stu­die der US-Uni­ver­si­tät St­an­ford stellt denFit­ness­tra­ckern­k­ein­gu­tesZeug­nis aus. Wäh­rend sich die Schritt­zäh­ler und Puls­sen­so­ren als re­la­tiv ge­nau er­wie­sen, wur­de der Ener­gie­be­darf voll­kom­men falsch ge­schätzt. Trai­nings wur­den mit bis zu 92,6 Pro­zent mehr ver­brann­ten Ka­lo­ri­en be­mes­sen als tat­säch­lich ver­brannt wur­den. Ein Pro­blem kön­nen auch Mess­feh­ler bei GPSDa­ten dar­stel­len. For­scher der Uni­ver­si­tät Salz­burg wie­sen nach, dass die Mes­sung der Dis­tanz zwi­schen zwei Punk­ten oft deut­lich von der tat­säch­lich zu­rück­ge­leg­ten Stre­cke

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.