Neu­es For­schungs­ge­biet

Andrea Ol­schew­ski vom Lud­wig-Boltz­mann-In­sti­tut in Graz forscht mit ih­rem Team seit Jah­ren über die Ur­sa­chen chro­ni­scher Lun­gen­er­kran­kun­gen, et­wa die idio­pa­thi­sche Lun­gen­fi­bro­se.

KURIER_SPECIAL - - LUNGENHOCHDRUCK -

Ge­fäß- oder die Lun­gen­er­kran­kung? Wie kann man mit Be­ein­flus­sung von mo­le­ku­la­renSi­gnal­we­gen­denKrank­heits­fort­schritt be­ein­flus­sen? Wie kann man ein­fa­che Scree­ning-Me­tho­den eta­blie­ren, die an mög­lichst vie­len Kran­ken­häu­sern durch­ge­führt wer­den kön­nen, um vie­len po­ten­zi­el­len Pa­ti­en­ten ei­ne frü­he Dia­gnos­tik zu er­mög­li­chen? Wis­sen­schaft­le­ri­nenn wie Andrea Ol­schew­ski und ihr Team ver­su­chen, ei­nen Pa­ra­dig­men­wech­sel her­bei­zu­füh­ren. Denn die Er­kran­kung der Lun­gen­ge­fä­ße sei ein über­le­bens­li­mi­tie­ren­der Fak­tor. im­mer nur auf das Lun­gen­ge­we­be und ver­gaß die Lun­gen­ge­fä­ße. Da­bei ver­sor­gen die das Ge­we­be mit Nähr­stof­fen. Wenn die Lun­ge krank ist, führt das auch zu Fehl­ver­sor­gung des Ge­we­bes. Wir wis­sen aber bei der idio­pa­thi­schen Lun­gen­fi­bro­se noch nicht, ob zu­erst die Ge­fä­ße krank wer­den oder das Ge­we­be selbst. Was wir wis­sen: Wenn Pa­ti­en­ten mit ei­ner idio­pa­thi­schen Lun­gen­fi­bro­se gleich­zei­tig ei­ne nach­weis­ba­re Lun­gen­ge­fäß­er­kran­kung­ha­ben,ver­kürzt­si­chih­reLe­bens­er­war­tung si­gni­fi­kant. Wenn die Lun­gen­ge­fä­ße er­kran­ken, fin­det ein Ge­fäß­wand­um­bau statt. Nor­ma­ler­wei­se sind die­se Wän­de ganz dünn und dehn­bar. Bei ei­ner Er­kran­kung ver­di­cken sie sich ex­trem und stel­len dem Blut­fluss ei­nen ex­tre­men Wi­der­stand ge­gen­über. Die Pa­ti­en­ten ha­ben nicht ge­nug Sau­er­stoff und sind nicht mehr so be­last­bar. Es ent­steht der Lun­gen­hoch­druck.

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