„Das Le­ben kann man nicht ver­schie­ben“

Clau­dia Kot­ter gab der Sk­le­ro­der­mie ein be­rühm­tes Ge­sicht. Die deut­sche Buch­au­to­rin ver­lor den Kampf ge­gen die un­heil­ba­re Au­to­im­mun­krank­heit.

KURIER_SPECIAL - - SKLERODERMIE -

kung zu ei­ner spit­zen Na­se, schma­len Lip­pen­und­derAus­bil­dungvonFal­ten um den Mund. In fort­ge­schrit­te­nen Sta­di­en der Er­kran­kung kann es zu ober­fläch­li­chen Wun­den der Fin­ge­run­dZe­hen­spit­zen,abe­rauch­zu­mVer­lust von End­glie­dern kom­men. auch deut­lich sel­te­ner, das Herz und die Nie­ren von Sk­le­ro­der­mie-Pa­ti­en­ten be­trof­fen sein.

Clau­dia Kot­ter gab der sel­te­nen Au­to­im­mun­krank­heit ein be­rühm­tes Ge­sicht. Trotz der Dia­gno­se hat sie es ge­schafft, ein re­la­tiv nor­ma­les Le­ben zu füh­ren. Kot­ter hat sich zwar nicht als ge­sund emp­fun­den, die Krank­heit aber auch gan­spen­den und Sk­le­ro­do­mie-Er­krank­ten ge­wor­ben hat. An­statt zu mo­ra­li­sie­ren, hat Kot­ter den Weg für ei­nen li­be­ra­len und le­bens­be­ja­hen­den Um­gang­mit­de­mThe­maOr­gan­spen­den ge­eb­net. Am 14. Ju­ni 2011 ist sie in ih­rer Ber­li­ner Woh­nung an Herz­ver­sa­gen ge­stor­ben.

Sk­le­ro­der­mie ist nicht heil­bar. Die Le­bens­er­war­tung von

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