//

KURIER_SPECIAL - - ERSTE SEITE -

Chi­na ist mit mehr als 731 Mil­lio­nen In­ter­net­nut­zern ei­ner der größ­ten Di­gi­tal­märk­te der Welt. Mit WeChat do­mi­nier­t­einMes­sen­ger­die­senMarkt.Na­he­zu­je­der chi­ne­si­sche Smart­pho­ne-Nut­zer ver­wen­det WeChat im All­tag. Sei es nun, um sich mit Freun­den und Fa­mi­lie zu un­ter­hal­ten, Über­wei­sun­gen zu tä­ti­gen, ein­zu­kau­fen, ein Ta­xi zu be­stel­len oder gar, um Be­hör­den­we­ge zu er­le­di­gen. Dank in­tel­li­gen­ter Pro­gram­me, die im Messenger lau­fen – so­ge­nann­te Chat­bots – las­sen sich all die­se Din­ge rund um die Uhr er­le­di­gen. Die­se Re­vo­lu­ti­on ist auch der Kon­kur­renz nicht ver­bor­gen ge­blie­ben, al­len vor­an dem US-Kon­zern Face­book. Das so­zia­le Netz­werk ar­bei­tet seit zwei Jah­ren dar­an, mit dem Face­book Messenger den Er­folg von WeChat zu ko­pie­ren. Zu dem Plan ge­hört nicht zu­letzt die In­te­gra­ti­on von Chat­bots. Seit April 2016 kön­nen Ent­wick­ler ih­re Mi­ni-Pro­gram­me, mit de­nen man sich un­ter­hal­ten kann, über den Face­book Messenger an­bie­ten. Wäh­rend die­se zum Start vor­wie­gend für ein­fa­che Auf­ga­ben wie Spie­le, Wet­ter­vor­her­sa­gen oder Pro­dukt­su­chen ein­ge­setzt wur­den, wächst die Chat­bot-Bi­b­lio­the­kund­de­renFunk­tio­na­li­tät­lau­fend.Mitt­ler­wei­le gibt es weit mehr als 30.000 Face­book-Chat­bots, Ten­denz stark stei­gend.

Seit ei­ner Wei­le fin­den sich auch Chat­bots von in­ter­na­tio­na­len Me­dien­un­ter­neh­men dar­un­ter. Statt sich die Nach­rich­ten di­rekt von der Web­site oder Goog­le News zu ho­len, kön­nen sich Nut­zer so „frei Haus“mit Nach­rich­ten be­lie­fern las­sen. Da­bei lan­den ne­ben Grup­pen­un­ter­hal­tun­gen zur Ge­burts­tags­par­ty und Chats mit dem Va­ter Brea­king News, täg­li­che Zu­sam­men­fas­sun­gen und mehr im Messenger. Auch die fu­ture­zo­ne ar­bei­tet dank ei­ner För­de­rung durch den Goog­le Di­gi­tal News In­no­va­ti­on Fun­dan­ei­ne­mChat­bot.Ge­mein­sam­mit­den Chat­bot-Ex­per­ten von „The Ven­tu­ry“wur­de ein fu­ture­zo­ne-Chat­bot ent­wi­ckelt, der in den nächs­ten Wo­chen ver­öf­fent­licht wer­den soll. Der wohl größ­te Vor­teil: Es muss kei­ne ei­ge­ne App in­stal­liert wer­den, die Spei­cher­platz be­legt und Da­ten sam­melt. Zu­dem kön­nen sich Nut­zer ihr täg­li­ches Brie­fing nach Wunsch zu­sam­men­stel­len. Sei­en es nun täg­li­che Nach­rich­ten zum The­ma An­dro­id, Brea­king News bei Neu­ig­kei­ten zum nächs­ten iPho­ne oder wö­chent­li­che Zu­sam­men­fas­sun­gen zur Netz­po­li­tik – je­der Nut­zer kann sich sei­ne Nach­rich­ten frei wäh­len. Zu­dem wird es ein täg­li­ches, von der Re­dak­ti­on zu­sam­men­ge­stell­tes Brie­fing ge­ben, in dem die wich­tigs­ten Tech­no­lo­gie-News des Ta­ges auf dem Ho­me­screen lan­den.

Der Chat­bot wird noch im Lau­fe die­ses Jah­res ver­öf­fent­licht. Zu­dem soll auch der News­let­ter mehr Per­so­na­li­sie­rung er­lau­ben und über­ar­bei­tet wer­den. Da­zu ist je­doch auch das Feed­back von fu­ture­zo­neLe­sern ge­fragt: Was stört Sie be­son­ders am ak­tu­el­len News­let­ter, was wür­den Sie ver­bes­sern? Schi­cken Sie uns ihr Feed­back auf die Re­dak­ti­ons­adres­se un­ter

Newspapers in German

Newspapers from Austria

© PressReader. All rights reserved.