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Long­boar­den ist qua­si die Ver­la­ge­rung von Sur­fen und Snow­boar­den auf die Stra­ße. Die Ge­fähr­te sind deut­lich län­ger als nor­ma­le Skate­boards und wei­sen meist et­was grö­ße­re Rol­len auf. In der Half­pipe ist man da­mit falsch auf­ge­ho­ben, da­für ver­spre­chen Long­boards mehr Sta­bi­li­tät bei hö­he­ren Ge­schwin­dig­kei­ten. Ein Elek­tro­an­trieb macht das Long­board-Er­leb­nis noch kom­for­ta­bler. An­statt mit ei­nem Bein an­zu­schie­ben oder sich wa­ge­mu­tig ei­ne Berg­stra­ße hin­ab­zu­stür­zen, glei­tet man mit der Kraft des Stro­mes über den As­phalt. Seit ei­ni­gen Jah­ren kom­men im­mer mehr Un­ter­neh­mer auf die Idee, Long­boards mit Elek­tro­mo­to­ren aus­zu­stat­ten. So auch die Aus­tra­li­er Jeff und Fleur An­ning. Sie ho­ben im Jahr 2012 ih­re Mar­ke Evol­ve aus der Tau­fe. Ih­re Pro­duk­te zäh­len heu­te zur E-Long­board-Eli­te. führ­ten zur Su­che nach ei­nem Long­board-Pro­fi, um das Evol­ve GT Bam­boo für das fu­ture­zo­ne Ma­ga­zin zu tes­ten. Mar­co Wal­ten­spiel war ge­nau die rich­ti­ge Per­son für die­se Auf­ga­be. Long­boards fährt er seit vie­len Jah­ren. Vor al­lem aber scheut er Ge­fahr nicht im Ge­rings­ten. Wal­ten­spiel ist haupt­be­ruf­lich Fall­schirm­sprin­ger. Als Teil des Red Bull Sky­di­ving Teams hat er je­de Men­ge ge­wag­ter Sprung­pro­jek­te ver­wirk­licht, dar­un­ter et­wa ein For­ma­ti­ons­flug im Wingsu­it über ei­nen ak­ti­ven Vul­kan oder Schau­keln auf der an ei­nem Heiß­luft­bal­lon an­ge­knüpf­ten „Me­gas­wing“. Auch Ba­se­jumps von Fel­sen oder Ge­bäu­den zäh­len zum All­tag des 32-jäh­ri­gen Salz­bur­gers.

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