Wirt­schafts­uni­ver­si­tät Wi­en: ar­chi­tek­to­ni­sche Viel­falt

KURIER_SPECIAL - - BILDUNGSTÄTTEN -

Ein Sicht­schutz aus Holz­la­mel­len als Re­fe­renz auf den da­ne­ben­lie­gen­den Pra­ter, Fas­sa­den, die wie Par­al­le­lo­gram­me an­ge­ord­net sind und aus­kra­gen­de Dä­cher: Für die Ge­bäu­de der WU Wi­en zeich­ne­ten ver­schie­de­ne Ar­chi­tek­ten ver­ant­wort­lich, die ein ar­chi­tek­to­ni­sches Al­ler­lei im Her­zen Wi­ens er­schu­fen. Das Li­bra­ry & Le­arning Cen­ter, das von ei­nem Ham­bur­ger Ar­chi­tek­ten­bü­ro kon­zi­piert wur­de, sticht be­son­ders her­vor. Auf über 28.000 m2 schu­fen die ei­nen Ko­loss aus Glas und Be­ton mit aus­kra­gen­dem Dach, un­ter dem bis zu 1500 Stu­den­ten Platz fin­den. Eben­so schnör­kel­los wie ef­fi­zi­ent zieht sich das De­sign im In­ne­ren fort, et­wa mit weit­läu­fi­gen Ram­pen und Trep­pen, die durch das Bi­b­lio­theks­zen­trum nach oben füh­ren.

Auch in der WU Exe­cu­ti­ve Aca­de­my sucht man Kon­tras­te ver­geb­lich, es gilt das Gestal­tungs­prin­zip der Mo­no­ma­te­ria­li­tät. Von der Fas­sa­de über die Gän­ge bis in die Rä­um­lich­kei­ten des sie­ben­stö­cki­gen Turms zieht sich ei­ne küh­le Alu-Glas-Op­tik, die nur sel­ten durch Far­ben oder zu­sätz­li­che Ele­men­ten er­gänzt wird. Das Ge­bäu­de D2 er­in­nert hin­ge­gen an Mille­feuille. Ähn­lich an­ge­ord­net wie die fran­zö­si­sche Süß­spei­se aus Blät­ter­teig, er­mög­licht die Fas­sa­de aus meh­re­ren Schich­ten Sicht­schutz und gleich­zei­tig ein Ma­xi­mum an na­tür­li­chem Licht­ein­fall.

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