Mu­sée des Con­flu­en­ces

KURIER_SPECIAL - - MUSEEN -

Wis­sen­schaft in ei­nem glä­ser­nen Ku­bus.

Die La­ge gibt den Na­men des Mu­se­ums vor. Auf ei­ner Land­zun­ge in Lyon, wo die Flüs­se Rhô­ne und Saô­ne zu­sam­men­flie­ßen, ließ die Stadt ein Wis­sen­schafts­mu­se­um er­rich­ten. Ge­plant wur­de das Mu­sée des Con­flu­en­ces – Con­flu­en­ces be­deu­tet schlicht und ein­fach Zu­sam­men­fluss – von dem Ös­ter­rei­cher Wolf D. Prix von

Die La­ge gibt auch die Ar­chi­tek­tur vor: Das Grund­stück, ein lang ge­zo­ge­nes Drei­eck, be­stimmt die Form des Ge­bäu­des, of­fe­ne und ge­schlos­se­ne Aus­stel­lungs­flä­chen sind durch ge­wun­de­ne Gän­ge ver­bun­den, die an ei­nen Fluss­lauf er­in­nern. Zahl­rei­che Glas­bö­den und Licht­schäch­te er­öff­nen den Be­su­chern zu­dem ver­ti­ka­le Aus­bli­cke. Doch na­tür­lich ist es in ers­ter Li­nie die Form des Mu­se­ums, die sich ins Ge­dächt­nis brennt. Die Stahl- und Glas­fas­sa­de, die sich zur Stadt hin öff­net, soll an ei­nen Kris­tall und ei­ne Wol­ke er­in­nern. Um die kom­ple­xe Form bau­en zu kön­nen, muss­ten sta­ti­sche und bau­phy­si­ka­li­sche Pro­ble­me über­wun­den wer­den. Ge­tra­gen wird das de­kon­struk­ti­vis­ti­sche Ge­bäu­de von ei­nem zwei­ge­scho­ßi­gen Be­ton­so­ckel und vier­zehn Pfei­lern. „Das ist das in­ten­sivs­te und kom­ple­xes­te Ge­bäu­de, das wir je ge­baut ha­ben“, sag­te Wolf D. Prix in ei­nem In­ter­view.

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