Ri­co­la Kräu­ter­zen­trum – voll ge­sund

KURIER_SPECIAL - - CORPORATE DESIGN -

Wir al­le ken­nen den Wer­be­slo­gan: Wer hat’s er­fun­den? Ri­co­la! Der Kräu­ter­bon­bon-Her­stel­ler steht für Ge­sund­heit, Na­tür­lich­keit und bio­lo­gi­sche Rein­heit. At­tri­bu­te, die sich auch im Kräu­ter­zen­trum spie­geln, das die Schwei­zer 2014 am Stand­ort Lau­fen ge­baut und da­mit den größ­ten Lehm­bau Eu­ro­pas ver­wirk­licht ha­ben. Das nüch­tern wir­ken­de Ge­bäu­de mit mas­si­ver Stampf­lehm­fas­sa­de ist über 100 Me­ter lang, elf Me­ter hoch und wur­de vom re­nom­mier­ten Ar­chi­tek­tur­bü­ro ent­wor­fen. Für die Fas­sa­de wur­de die Fir­ma „Lehm Ton Er­de Bau­kunst“hin­zu­ge­zo­gen. Der Lehm­bau hat na­he­zu ei­ne Flä­che von 3000 Qua­drat­me­tern und wur­de aus 670, je vier bis sechs Ton­nen schwe­ren Stampf­lehm-Ele­men­ten zu­sam­men­ge­setzt. Pier­re de Meu­ron, Se­ni­or Part­ner von

sagt: „Als Ar­chi­tekt hat man nicht nur das Pro­gramm als Vor­ga­be, son­dern auch die Iden­ti­tät der Fir­ma und den Ort, an dem das Ge­bäu­de ste­hen soll. Die Ma­te­ria­li­en, die für die Hül­le des Kräu­ter­zen­trums ge­braucht wer­den, kom­men aus ei­nem Um­kreis von acht bis zehn Ki­lo­me­tern. Das Ge­bäu­de ist al­so aus der Kultur, dem Bo­den ent­stan­den und Aus­druck der Un­ter­neh­mens­phi­lo­so­phie.“Ge­baut wur­de das Kräu­ter­zen­trum mit Lehm und Er­de aus der Lauf­en­ta­ler Hei­mat, „was ei­ner­seits für tra­di­tio­nel­le Wer­te steht und an­de­rer­seits durch die nach­hal­ti­ge Bau­wei­se auch in die Zu­kunft weist“, sagt Lehm­lie­fe­rant Martin Rauch. Ei­ne Be­son­der­heit sind die mit sechs Me­tern Durch­mes­ser sehr gro­ßen, kreis­run­den Fens­ter. Der Stampf­lehm­bau ist ei­ne jahr­tau­sen­de­al­te Bau­tech­nik. Da­zu wird krü­me­li­ge, erd­feuch­te, re­la­tiv ma­ge­re Lehm­mas­se schicht­wei­se in ei­ne Scha­lung ein­ge­schüt­tet und durch Stamp­fen ver­dich­tet. Lehm­bau ist vor al­lem ei­nes: Hand­ar­beit. Das wie­der­um schafft ei­nen wei­te­ren Kon­nex zur Fir­men­phi­lo­so­phie von Ri­co­la. Auch hier hat Hand­ar­beit ho­hen Stel­len­wert, gleich­wohl sind Re­gio­na­li­tät und in­no­va­ti­ve Wei­ter­ent­wick­lung we­sent­li­che Kri­te­ri­en des Un­ter­neh­mens – das Kräu­ter­zen­trum ist der le­ben­di­ge Aus­druck für all das.

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