Au­di A8 Stau­pi­lot: Die Sen­so­ren

KURIER_SPECIAL - - AUTOMATISIERUNG DES FAHRENS -

Das se­hen­de Au­to braucht ei­ne Viel­zahl teu­rer Sen­so­ren.

Gr­und­vor­aus­set­zung für au­to­ma­ti­sier­tes Fah­ren, selbst in ei­nem Teil­be­reich wie Staus, ist die lü­cken­lo­se und per­ma­nen­te Er­fas­sung der Um­ge­bung durch das Au­to. Der A8 setzt da­für auf 12 Ul­tra­schall­sen­so­ren an Front, Flan­ken und Heck vier Um­ge­bungs­ka­me­ras an Front, Heck und Au­ßen­spie­geln ei­ne Front­ka­me­ra (Mo­no) am obe­ren Rand der Wind­schutz­schei­be vier Mit­tel­stre­cken­ra­da­re an den Fahr­zeu­ge­cken ei­nem Langstre­cken­ra­dar an der Front ei­nen La­ser­scan­ner an der Front (Welt­neu­heit) so­wie ei­ne In­fra­rot­ka­me­ra (Nacht­sicht­as­sis­tent) an der Front.

Das Ta­blet-gro­ße zen­tra­le Fahras­sis­tenz-Steu­er­ge­rät ist von Del­phi und in­te­griert Rech­ner von NVI­DIA (Te­gra K1), ALTERA (Cy­clon V), In­fi­ne­on (Au­rix) und den Bild­ver­ar­bei­tungs­pro­zes­sor

Ey­eQ3 von Mo­bi­leye. TTTech lie­fert die Platt­form-Soft­ware, das Si­cher­heits­kon­zept und in­te­griert die Soft­ware.

Die Licht­im­pul­se des La­sers wer­den fä­cher­ar­tig auf ein Feld von 80 m Län­ge und 145 Grad Öff­nungs­win­kel ver­teilt. Die Licht­blit­ze sind mit ih­rer Wel­len­län­ge laut Au­di im na­hen In­fra­rot­be­reich und so fürs mensch­li­che Au­ge un­sicht­bar und un­ge­fähr­lich. Sie wer­den von den Ob­jek­ten vor dem A8 re­flek­tiert und kom­men in we­ni­ger als ei­ner Mi­kro­se­kun­de zum La­ser­scan­ner zu­rück, wo sie ver­ar­bei­tet wer­den. La­ser­scan­ner funk­tio­nie­ren auch im Dun­keln. Oh­ne den jüngs­ten In­no­va­ti­ons­sprung durch den fran­zö­si­schen Zu­lie­fe­rer Va­leo wä­ren La­ser­scan­ner zu groß und viel zu teu­er (Goog­le Car: ca. 50.000 Eu­ro). Der Neue ist faust­groß und im Front­stoß­fän­ger un­ter­ge­bracht. Er kos­tet ei­ni­ge hun­dert Eu­ro. Der nächste Sprung ist 2020 dank La­ser­di­oden zu er­war­ten.

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