I2B Wett­be­werb

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Ei­ne Mög­lich­keit, den ei­ge­nen Bu­si­ness­plan von Ex­per­ten be­wer­ten zu las­sen und sich pro­fes­sio­nel­les Feed­back zu ho­len bie­tet der i2b-Bu­si­ness­plan-Wett­be­werb.

Die Idee: i2b, kurz für „ide­as to bu­si­ness“, wur­de im Jahr 2000 als Initia­ti­ve der VA Tech, Voest-Al­pi­ne Stahl, Bank Aus­tria und der WKO ins Le­ben ge­ru­fen. Mitt­ler­wei­le ist sie ein ei­gen­stän­di­ger Ver­ein, des­sen Mit­glie­der die WKO so­wie die Ers­te Bank und Spar­kas­sen sind. Je­des Jahr kön­nen Grün­der – auch un­ab­hän­gig vom Wett­be­werb – ih­ren Bu­si­ness­plan für Ex­per­ten­feed­back ein­rei­chen.

Re­ger Zu­lauf: Im letz­ten Jahr wur­den knapp 900 Bu­si­ness­plä­ne auf der On­li­ne-Platt­form an­ge­legt, 206 Ein­rei­chun­gen ha­ben sich schluss­end­lich für den Wett­be­werb qua­li­fi­ziert. Bei der Er­stel­lung wer­den die Jung­un­ter­neh­mer durch ei­nen On­li­ne-As­sis­ten­ten und ei­ne eLe­arning-Platt­form un­ter­stützt – be­son­ders gu­te und in­no­va­ti­ve Ide­en wer­den mit Prei­sen aus­ge­zeich­net. Ein „Der Blick von au­ßen“soll Grün­der vor un­an­ge­neh­men Über­ra­schun­gen schüt­zen. i2b bie­tet die Mög­lich­keit, ei­nen voll­stän­di­gen Bu­si­ness­plan kos­ten­los und ver­trau­lich von zwei Ex­per­ten be­wer­ten zu las­sen. „Die­ses An­ge­bot steht un­ab­hän­gig von ei­ner spä­te­ren Wett­be­werbs­teil­nah­me ganz­jäh­rig und mehr­fach zur Ver­fü­gung“, er­klärt die stell­ver­tre­ten­de Ge­schäfts­füh­re­rin von i2b, Do­ris Frie­sen­ecker, das Kon­zept.

Das Er­geb­nis: Ge­nutzt ha­ben die­se Mög­lich­keit auch die Grün­der von Die Lie­fe­rei – sie konn­ten in der Ka­te­go­rie „Di­enst­leis­tung, Ge­wer­be, Han­del“über­zeu­gen und ha­ben vor al­lem durch die Be­stä­ti­gung von au­ßen pro­fi­tiert, so Ge­schäfts­füh­rer Hen­drik Ge­not­te: „Wir ha­ben durch den Wett­be­werb und durch die Be­stä­ti­gung von In­ves­to­ren ge­se­hen, dass un­ser Bu­si­ness­mo­dell funk­tio­nie­ren kann und dass es auch von ex­ter­nen Leu­ten gut an­ge­nom­men wird. Man hat die Mög­lich­keit, sich selbst ab­zu­prü­fen und zu schau­en, wie sat­tel­fest das ei­ge­ne Kon­zept ist. Da­nach ha­ben wir uns ge­dacht: ,Ok, die Nach­fra­ge ist da.’ Das war bei uns dann aus­schlag­ge­bend, dass wir so wei­ter­ma­chen wie bis­her.“Aber auch mitt­ler­wei­le er­folg­rei­che Start-ups wie run­tas­tic oder Un­ter­neh­men wie Son­nen­tor ha­ben den Wett­be­werb ge­nutzt, um Tipps und Hil­fe­stel­lun­gen für den Auf- und Aus­bau ih­res Ge­schäfts zu be­kom­men. Der Wett­be­werb fin­det ein­mal Jahr statt, Bu­si­ness­plä­ne kön­nen lau­fend ein­ge­reicht wer­den.

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