UM­SATZ­STEU­ER (UST)

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Die Um­satz­steu­er wird auch Mehr­wert­steu­er ge­nannt. Der Um­satz­steu­er un­ter­lie­gen Lie­fe­run­gen und sons­ti­ge Leis­tun­gen, die ein Un­ter­neh­mer im In­land ge­gen Ent­gelt im Rah­men sei­nes Un­ter­neh­mens aus­führt, der Ei­gen­ver­brauch so­wie die Ein­fuhr von Wa­ren (Ein­fuhr­um­satz­steu­er bei Ein­fuhr aus dem Dritt­land, Er­werb­steu­er bei Ein­fuhr aus der EU). In der Re­gel kön­nen Sie da­von aus­ge­hen, dass Leis­tun­gen, die Sie als Un­ter­neh­mer ge­gen­über Kun­de­ner­brin­gen, derUm­satz­steu­er un­ter­lie­gen. Als lie­fern­der oder leis­ten­der Un­ter­neh­mer üben Sie le­dig­lich die Funk­ti­on ei­nes Treu­hän­ders­derFi­nanz­aus: Sie­kas­sie­ren­von den Kun­den die Um­satz­steu­er (USt) auf die von Ih­nen er­brach­te Leis­tung oder Lie­fe­rung und müs­sen die­se in der Fol­ge an das Fi­nanz­amt ab­füh­ren.

Wich­tig: DerUn­ter­neh­mer­haf­tet für die frist­ge­rech­te Entrich­tung an das Fi­nanz­amt.

Die Um­satz­steu­er als Kos­ten­fak­tor kommt aber nur bei Letzt ver­brau­chern( Kon­su­men­ten; B2C) zum Tra­gen. Im Un­ter­neh­mens be­reich (B2B) wird im Nor­mal­fall und bei Vor­lie­gen der ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen die von Ih­nen als Un­ter­neh­mer an Ih­re „Vor­lie­fe­ran­ten“be­zahl­te USt vom Fi­nanz­amt als Vor­steu­er rück­erstat­tet.

Ef­fek­tiv gibt es da­durch im B2BBe­reich kei­ne Kos­ten­be­las­tung durch die Um­satz­steu­er.

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