In 7 Schrit­ten zum Ein­zel­un­ter­neh­mer

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des (amt­lich be­glau­bigt über­setzt) für Per­so­nen, die nicht oder we­ni­ger als fünf Jah­re in Ös­ter­reich wohnen; Nie­der­las­sungs­nach­weis bei Nich­tEU-Bür­gern not­wen­dig.

Für den ge­wer­be­recht­li­chen Ge­schäfts­füh­rer: Rei­se­pass; Straf­re­gis­ter­be­schei­ni­gung des Her­kunfts­lan­des (amt­lich be­glau­bigt über­setzt) für Per­so­nen, die nicht oder we­ni­ger als fünf Jah­re in Ös­ter­reich wohnen; Be­stä­ti­gung der So­zi­al­ver­si­che­rung (GKK) über die An­mel­dung als Ar­beit­neh­mer für min­des­tens 20 Wo­chen­stun­den beim Ge­wer­be­an­mel­der; Nach­weis der Be­fä­hi­gung (z.B. Meis­ter- bzw. Be­fä­hi­gungs­prü­fungs­zeug­nis etc.); Er­klä­rung des ge­wer­be­recht­li­chenGe­schäfts­füh­rers­über­s­ei­ne Tä­tig­keit im Un­ter­neh­men (For­mu­lar). We­der der Ge­wer­be­an­mel­der noch der ge­wer­be­recht­li­che Ge­schäfts­füh­rer dür­fen von der Ge­wer­be­aus­übung aus­ge­schlos­sen sein (Er­klä­rung gem. § 13 Ge­wer­be­ord­nung). Mit der Ge­wer­be­an­mel­dung sind Sie Mit­glied in der WKO mit ent­spre­chen­der Bei­trags­pflicht. Ge­naue­re In­for­ma­tio­nen er­hal­ten Sie in der WKO Ih­res Bun­des­lan­des.

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Ge­biets­kran­ken­kas­se (GKK)

Sie müs­sen Mit­ar­bei­ter vor de­renEin­stel­lung(Be­ginn­derTä­tig­keit) bei der zu­stän­di­gen Ge­biets­kran­ken­kas­se an­mel­den. Be­schäf­ti­gen Sie ei­nen ge­wer­be­recht­li­chen Ge­schäfts­füh­rer, müs­senSi­eih­n­vor­derGe­wer­be­an­mel­dung bei der GKK an­mel­den (mit Wirk­sam­keit der Ge­wer­be­an­mel­dung mög­lich), da der Ge­wer­be­be­hör­de ei­ne Be­stä­ti­gung der GKK über das Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis vor­ge­legt wer­den muss.

5 Ge­werb­li­che So­zi­al­ver­si­che­rung

Die Meldung bei der So­zi­al­ver­si­che­rung der ge­werb­li­chen Wirt­schaft ist wäh­rend des ers­ten Mo­nats er­for­der­lich. Sie kön­nen die­se auch im Rah­men­derGe­wer­be­an­mel­dungbei der Be­zirks­ver­wal­tungs­be­hör­de auf di­rek­tem We­ge vor­neh­men. Die Be­hör­de lei­tet die Meldung an die So­zi­al­ver­si­che­rung wei­ter.

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Fi­nanz­amt

Wäh­rend des ers­ten Mo­nats zei­gen Sie Ih­re ge­werb­li­che Tä­tig­keit beim Fi­nanz­amt an und be­an­tra­gen ei­ne Steu­er­num­mer. Die An­zei­ge an das Fi­nanz­amt kann auch im Rah­men der Ge­wer­be­an­mel­dung bei der Be­zirks­ver­wal­tungs­be­hör­de er­stat­tet­wer­den. Die­se­lei­tet­dieAn­zei­ge an das Fi­nanz­amt wei­ter.

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Ge­mein­de/Stadt

Be­ach­ten Sie: Bei üb­li­cher­wei­se nicht in Woh­nun­gen/Wohn­häu­sern aus­ge­üb­ten Tä­tig­kei­ten (z.B. Han­del, Hand­wer­ke, Gast­ge­wer­be) brau­chen Sie für den ge­wähl­ten Be­triebs­stand­ort ei­ne ent­spre­chen­de Flä­chen­wid­mung (Wid­mung) und Bau­be­wil­li­gung (Be­nüt­zungs­be­wil­li­gung). Be­schäf­ti­gen Sie Ar­beit­neh­mer, müs­sen Sie das der Ge­mein­de bzw. Stadt mit­tei­len (Kom­mu­nal­steu­er). Dar­über hin­aus müs­sen sich Ein­zel­un­ter­neh­mer bei Er­rei­chen der Rech­nungs­le­gungs­pflicht ins Fir­men­buch ein­tra­gen las­sen. Die­se Gren­ze liegt grund­sätz­lich bei 700.000 Eu­ro Jah­res­um­satz. Bei Nicht­er­rei­chen ist ei­ne frei­wil­li­ge Ein­tra­gung mög­lich.

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