Check: Bin ich ein Un­ter­neh­mer-Typ?

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IDE­EN OH­NE GREN­ZEN

Ih­ren Ide­en für Un­ter­neh­mens­grün­dun­gen sind kaum Gren­zen ge­setzt. Wenn Sie mit of­fe­nen Au­gen und Oh­ren durch die Welt ge­hen, fin­den Sie im­mer wie­der Im­pul­se und An­re­gun­gen.

NEUE IDE­EN

Durch tech­no­lo­gi­sche und ge­sell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen ent­ste­hen im­mer wie­der neue Pro­duk­te und Di­enst­leis­tun­gen. Er­ken­nen Sie die­se Trends früh­zei­tig und set­zen die­se am Markt um, er­zie­len Sie da­mit kla­re Wett­be­werbs­vor­tei­le.

BE­WÄHR­TES VER­BES­SERN

Sie müs­sen das Rad aber nicht un­be­dingt neu er­fin­den. Oft sind es klei­ne Än­de­run­gen an Pro­duk­ten oder Di­enst­leis­tun­gen oder ein bes­se­rer Kun­den­ser­vice, mit dem Sie sich von an­de­ren An­ge­bo­ten ab­he­ben kön­nen. Ih­re Ge­schäfts­idee kann da­her auch da­rin be­ste­hen, be­währ­teI­de­en­zu­er­wei­tern, zu ver­bes­sern, an­ders an­zu­bie­ten oder auf neue oder an­de­re Märk­te zu über­tra­gen.

BETRIEBSNACHFOLGE

Sie kön­nen auch ei­nen be­ste­hen­den Be­trieb über­neh­men. In den nächs­ten zehn Jah­ren ste­hen ös­ter­reich­weit über 50.000 Be­trie­be vor der Über­nah­me.

Die Nach­fol­ge er­folgt nicht mehr au­to­ma­tisch aus der Fa­mi­lie, vie­le Un­ter­neh­mer su­chen da­her ex­tern nach ge­eig­ne­ten Nach­fol­gern. Über­le­gen Sie da­her: Neu­grün­dung oder be­ste­hen­des­Un­ter­neh­men­über­neh­men? De­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen da­zu fin­den Sie in der Bro­schü­re „Leit­fa­den­zu­rBe­triebs­nach­fol­ge“ode­rim In­ter­net un­ter www.gru­en­der­ser­vice.at/nach­fol­ge. Be­su­chen Sie auch­dieNach­fol­ge­bör­sewww. nach­fol­ge­bo­er­se.at – vi­el­leicht fin­den Sie Ihr Wunsch­un­ter­neh­men gleich auf Knopf­druck.

FRAN­CHI­SING

Fran­chi­sing bie­tet Ih­nen in fast al­len Bran­chen­dieMög­lich­keitzu­rSelbst­stän­dig­keit. Sie über­neh­men da­bei ein be­währ­tes Un­ter­neh­mens­kon­zept. Sie pro­fi­tie­ren von ei­ner ein­ge­führ­ten Mar­ke, aber auch von der Be­treu­ung durch den Fran­chise-Ge­ber so­wie dem wech­sel­sei­ti­gen Ge­dan­ken- und Er­fah­rungs­aus­tausch. Fran­chi­sing gibt es al­ler­dings nicht zum Null­ta­rif. Für das Know-how müs­sen Sie Ge­büh­ren zah­len.

Die Bro­schü­re „Leit­fa­den zum Fran­chi­sing“und die In­ter­net-Platt­form www.gru­en­der­ser­vice.at/ fran­chise in­for­mie­ren Sie um­fas­send. Für die Su­che nach Fran­chiseAn­ge­bo­ten in Ös­ter­reich schau­en Sie ein­fach in die Fran­chise­bör­se www.fran­chise­bo­er­se.at

OUT­SOUR­CING

Vie­le Fir­men la­gern im Un­ter­neh­men durch­ge­führ­te Di­enst­leis­tun­gen an Ex­ter­ne aus. Bis­her im An­ge­stell­ten­ver­hält­nis durch­ge­führ­te Leis­tun­gen wer­den zum Bei­spiel von ehe­ma­li­gen Mit­ar­bei­tern auf selbst­stän­di­ger Ba­sis an­ge­bo­ten. So­wohl für das Un­ter­neh­men als auch für den Mit­ar­bei­ter be­deu­tet Out­sour­cing gleich­falls Chan­ce wie Ri­si­ko.

Die Vor- und Nach­tei­le müs­sen Sie des­halb ge­nau ab­wä­gen. Ach­tung: Sind Sie da­bei ähn­lich ei­nem Di­enst­ver­hält­nis für ei­nen Auf­trag­ge­ber tä­tig, kann dies von der Ge­biets­kran­ken­kas­se­al­sDi­enst­ver­hält­nis ein­ge­stuft wer­den – trotz ge­woll­ter Selbst­stän­dig­keit und Ge­wer­be­schein.

WIE GUT IST IH­RE GE­SCHÄFTS­IDEE?

Ob Sie ei­ne neue Idee um­set­zen, Be­ste­hen­des ver­bes­sern oder ei­nen Be­trieb über­neh­men – Selbst­stän­dig­keit be­deu­tet im­mer so­wohl Chan­ce als auch Ri­si­ko. Wenn Sie selbst von Ih­rem Vor­ha­ben über­zeugt sind, ist das ei­ne gu­te Vor­aus­set­zung für den Er­folg. Aber: Sie­müs­sen­vor­al­le­mIh­re­künf­ti­genKun­de­n­un­dPart­ner­von Ih­rerI­de­eüber­zeu­gen. Stel­lenSie­da­bei nicht Ih­re Pro­duk­te oder Di­enst­leis­tun­gen in den Vor­der­grund, son­dern­di­e­da­mit­ver­bun­de­nePro­blem­lö­sung und den Kun­den­nut­zen. Ein Kun­de wird nur bei Ih­nen kau­fen, wenn Sie ihm ei­ne für ihn über­zeu­gen­de Lö­sung bie­ten.

Ha­ben Sie sich da­her wirk­lich selbst­kri­tisch über­legt:

Wem Ihr Pro­dukt oder Ih­re Leis­tung ei­nen Nut­zen bringt?

War­um ein Kun­de aus­ge­rech­net bei Ih­nen kau­fen soll?

Wie­si­chIh­reLeis­tun­gen­von­be­ste­hen­den An­ge­bo­ten un­ter­schei­den?

Wiegroß­derMark­ti­stund­wie­sich die­ser ent­wi­ckelt? Wer Ih­re Mit­be­wer­ber sind? Wie Sie an Ih­re Kun­den her­an­kom­men?

Wie gut Ihr Stand­ort ist bzw. wel­cheFak­to­ren­fürihn­wich­tigs­ind?

Wel­che fi­nan­zi­el­len Mit­tel Sie da­für be­nö­ti­gen? Wel­cheKos­ten­aufSie­zu­kom­men? Wel­che Ge­win­ne zu er­war­ten sind?

Wel­che recht­li­chen Rah­men­be­din­gun­gen zu be­rück­sich­ti­gen sind? etc.

Wenn Sie die­se Fra­gen po­si­tiv be­ant­wor­ten kön­nen, sind Sie auf dem rich­ti­gen Weg. Er­folgs­ga­ran­tie gibt es kei­ne, Sie kön­nen Ih­re Un­ter­neh­mens­grün­dung aber durch sorg­fäl­ti­ges Über­le­gen und Pla­nen ma­xi­mal ab­si­chern.

PER­SÖN­LI­CHE VOR­AUS­SET­ZUN­GEN

Als Selbst­stän­di­ger ge­ben Sie die Si­cher­heit ei­nes be­zahl­ten Ar­beits­plat­zes auf. Sie neh­men die Un­ge­wiss­heit­in­Kauf, die­ein­nicht­klar­vor­her­seh­ba­rer Ge­schäfts­ver­lauf mit sich­bringt. Lau­fend­müs­senSie­neue An­for­de­run­gen und Auf­ga­ben meis­tern. Ge­ra­de hier­in liegt aber auch der Reiz des Selbst­stän­digseins, das Be­wäl­ti­gen die­ser Auf­ga­ben tut dem Selbst­wert­ge­fühl gut. Ho­he Ar­beits­zu­frie­den­heit, das Um­set­zen ei­ge­ner Ide­en, Ent­schei­dungs- und Hand­lungs­frei­heit, selbst­stän­dig und un­ab­hän­gig et­was leis­ten und auf­bau­en sind die Vor­tei­le des ei­ge­nen Un­ter­neh­mens.

Sind Sie ein Un­ter­neh­mer­typ?

Be­vor­Sie­denSchritt­in­dieSelbst­stän­dig­keit tun, soll­ten Sie sich über Ih­re per­sön­li­chen Zie­le im Kla­ren sein. Wol­len Sie Un­ter­neh­mer wer­den? Wenn ja, brin­gen Sie die we­sent­lichs­ten Vor­aus­set­zun­gen da­zu mit? Der Glau­be an die ei­ge­nen Fä­hig­kei­ten ver­setzt Ber­ge. Den­noch: Ei­ne ge­hö­ri­ge Por­ti­on Selbst­kri­tik ist bei ei­ner Un­ter­neh­mens­grün­dung an­ge­bracht. Er­folg­rei­che Be­triebs­grün­der brin­gen be­stimm­te Gr­und­fä­hig­kei­ten oder per­sön­li­che Ei­gen­schaf­ten­mit. DerGlau­be­an­die Idee, das Ver­trau­en in die ei­ge­nen Kräf­te, Ri­si­ko­be­reit­schaft, der Wun­sch­nach­Ei­gen­stän­dig­keit, Kon­takt­fä­hig­keit, un­ge­bro­che­neMo­ti­va­ti­on, Lust am Den­ken und Ge­stal­ten, Fan­ta­sie und aus­dau­ern­de Hin­ga­be sind Ei­gen­schaf­ten, die aus­schlag­ge­bend für Ih­ren Er­folg sind. Fach­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on wie Bran­chen­er­fah­rung und grund­le­gen­de kauf­män­ni­sche Kennt­nis­se dür­fen bei ei­ner Un­ter­neh­mens­grün­dung eben­falls kei­nes­falls feh­len.

Be­son­ders wich­tig ist, dass Ihr Part­ner, Ih­re Fa­mi­lie den Grün­dungs­schritt be­jaht und Sie bei der Um­set­zung un­ter­stützt. Na­tür­lich ist es nicht not­wen­dig, sämt­li­che un­ter­neh­me­ri­schen Ei­gen­schaf­ten und Qua­li­fi­ka­tio­nen mit­zu­brin­gen. Vie­le Din­ge kann man auch er­ler­nen und er­fah­ren. Ei­ni­ge Auf­ga­ben kann man auch an Ex­per­ten (z.B. Buch­hal­ter, Steu­er­be­ra­ter etc.) aus­la­gern. Den­noch soll­ten Sie sich ehr­lich fra­gen, ob Sie die Selbst­stän­dig­keit voll be­ja­hen, ob Sie die Ei­gen­schaf­ten und Fä­hig­kei­ten da­zu mit­brin­gen.

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