DAS RICH­TI­GE UM­FELD

Den rich­ti­gen stand­ort zu fin­den, ist ein Mei­len­stein beim Auf­bau ei­nes Er­folgs­un­ter­neh­mens.

KURIER_START UP-A-PORTER - - Magazin - THO­MAS STOLLENWERK

Noch vor we­ni­gen Jah­ren wa­ren die Fak­to­ren für den rich­ti­gen Stand­ort oft ganz an­de­re als heu­te. Die di­gi­ta­le Ver­net­zung hat vie­le Aspek­te von einst zur Ne­ben­sa­che von heu­te ge­macht. Trotz­dem: Zu­gang zu Netz­wer­ken, Tech­no­lo­gi­en, Märk­ten, Ver­kehrs­mit­teln und Ziel­grup­pen ist auch heu­te ei­ne wich­ti­ge Ent­schei­dung bei der Stand­ort­su­che. Wie fin­det man den rich­ti­genund­gib­tes­da­für­über­haupt ganz all­ge­mei­ne Kri­te­ri­en?

Je nach Un­ter­neh­mens­typ, Pro­dukt­un­dBran­che, sind­dieAn­for­de­run­gen na­tür­lich ganz un­ter­schied­lich. Bei In­dus­trie und Hand­werk gilt noch stär­ker als bei Di­enst­leis­tungs­un­ter­neh­men: Der Ort, an dem Ide­en op­ti­mal ent­ste­hen und ent­wi­ckelt wer­den kön­nen, ist oft nicht der­sel­be Ort, an dem auch die Um­set­zung statt­fin­den kann. Ja­kob Schmied, der­mit­sei­nem­jun­genUn­ter­neh­men Bern­stein In­no­va­ti­on Pro­duk­te höchs­ter Prä­zi­si­on in 3-D druckt, kennt den Pro­zess des Ab­wä­gens in der Stand­ort­fra­ge. Das Un­ter­neh­men aus Linz hat im ober­ös­ter­rei­chi­schen Ho­hen­eich sei­nen idea­len Pro­duk­ti­ons­stand­ort ge­fun­den .„ Zu mei­nen hat der Ort ei­ne gu­te Ener­gie, das darf man nicht un­ter­schät­zen“, fin­det Schmied, „denn man muss sich an dem Ort, an dem man ar­bei­tet, wohl­füh­len. Zum an­de­ren gab es dort ge­nau die Hal­le, die wir ge­sucht ha­ben. Zu­dem fan­den wir groß­ar­ti­ge Mit­ar­bei­ter und Ex­per­ten und es ist nicht weit von Linz ent­fernt, wo wir le­ben und wo sich un­ser Head­quar­ter be­fin­det.“

Be­son­ders schnell und klar war die Ent­schei­dung für die jun­ge Gra­ze­rin Ro­ma­na Be­ne­dikt, die di­rekt am tren­di­gen Lend­platz ih­ren ve­ga­nen Fri­seur­sa­lon Grün­schnitt er­öff­net hat: „Der Be­zirk Lend ist seit ei2ni­gen Jah­ren ein auf­stre­ben­des Vier­tel, das sich stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt und sich im­mer wie­der neu er­fin­det. Au­ßer­dem hat sich ei­ne wun­der­ba­re Sze­ne in die­sem Be­zirk ge­bil­det, die ich als op­ti­mal für mein Kon­zept emp­fand.“

BRAN­CHEN AB­HÄN­GIG. Die Stand­ort­wahl ist bran­chen ab­hän­gig. Gas­tro­no­mie be­trie­bes in daufL auf kund- schaft an­ge­wie­sen, Händ­ler auf re­prä­sen­ta­ti­ve Räu­me, Lo­gis­tik­Dienst­leis­ter auf die An­bin­dung an Au­to­bahnun­dFluss-, Schie­nen- oder Flug­ver­kehr. An­de­re Un­ter­neh­men bie­ten Di­enst­leis­tun­gen an, die beim Kun­den statt­fin­den. Von An­fang an auf ein mo­bi­les Kon­zept setz­ten die drei Grün­der des Wie­ner Hand­werks un­ter­neh­mens Wood­saw .„ Wir bie­ten so et­was wie In­nen­aus bau als Ge­ne­ral un­ter­neh­mer an, von Kon­zep­ti­on bis Pla­nung, Durch­füh­rung, Be­wer­bung. Das kommt al­les aus ei­ner Hand und es gibt am En­de ei­ne Rech­nung zu be­zah­len“er­klärt Tisch­ler Se­bas­ti­anRahs das Er­folgs kon­zept. Die ei­gent­li­che Ar­beit er­folgt na­tur­ge­mäß über­wie­gend beim Kun­den vor Ort. Der krea­ti­ve Part fin­det im Co-Wor­king Space Im­pact Hub mit­ten im le­ben­di­gen Krea­tiv­be­zirk Wien-Neu­bau statt, dem Um­feld, in­dem auch die Kun­den ar­bei­ten. -

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