„Tep­pi­che sind ei­ge­ne Uni­ver­sen der Fan­ta­sie“

KURIER_WOHNEN - - Bodengestaltung -

Bea­te von Har­ten hat al­le Fä­den in der Hand: Sie webt traum­schö­ne Tep­pi­che.

Ei­ne Lau­da­to­rin hat über Bea­te von Har­ten ein­mal ge­sagt, dass sie nicht nur mit dem Pin­sel malt, „son­dern auch mit Ket­te und Schuss – in Wol­le, Sei­de und Lei­nen.“Ei­ne schö­ne Be­schrei­bung für die kunst­vol­len Tep­pi­che, die die Künst­le­rin in ih­rem Ate­lier für Tex­til­de­sign fer­tigt. In ih­ren Ta­pis­se­ri­en, Tep­pi­chen, Stof­fen für Wand und Bo­den setzt sie Ges­ten aus der Na­tur, Land­schaf­ten, auch Licht- und Farb­stim­mun­gen, die sie in ei­nem Mo­ment mit der Ka­me­ra ein­ge­fan­gen hat, in per­fek­ter Web­tech­nik um. In ih­ren Bo­den­schät­zen ma­te­ria­li­siert sich der Au­gen­blick, wird zu ei­ner In­sel der Krea­ti­vi­tät, die je­den Raum aphro­di­siert. Har­ten: „Nach dem schnel­len Foto folgt der lang­sa­me Pro­zess des Er­den­kens und Ent­ste­hens am Web­stuhl. Da­bei er­öff­nen sich Ge­dan­ken, Bil­der von au­ßer­or­dent­li­cher Schön­heit.“We­ben als gött­li­cher Vor­gang? Wenn man die Tep­pi­che von Bea­te von Har­ten sieht, steht das fast au­ßer Fra­ge. Sie ver­bin­det Him­mel und Er­de mit ih­ren Fä­den, un­über­trof­fen an bril­lan­ter Far­big­keit, in die man ein­taucht. „Je­der mei­ner Tep­pich ist ein Uni­ver­sum der Fan­ta­sie“, sagt die Künst­le­rin. Mit ih­rer Kunst hat sie längst auch ih­re Toch­ter Ce­li­na an­ge­steckt, die gleich­wohl ein un­glaub­li­ches Ge­spür für Mo­ti­ve, Far­ben, Stim­mun­gen hat und das al­te Hand­werk des We­bens aus dem Eff­eff be­herrscht. Kunst und Hand­werk in per­fek­ter Sym­bio­se. www.bea­te­von­har­ten.at

Bea­te von Har­ten, Ate­lier für Tex­til­de­sign

„Hand­ge­web­te Tep­pi­che ma­chen glück­lich, denn in ih­nen sind vie­le po­si­ti­ve Emo­tio­nen ver­ar­bei­tet – Ru­he, Kon­zen­tra­ti­on, Leich­tig­keit und Lie­be!“

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