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PERSONALIA Zu­künf­te stu­die­ren und gestal­ten

Mit dem Se­mes­ter­start fing auch für den 7. Jahr­gang des Mas­ter­stu­di­en­gangs Zu­kunfts for­schung das Stu­di­um an. Gut 80 Ab­sol­ven­tin­nen und Ab­sol­ven­ten aus den Jah­ren 2010 bis 2016 sind schon jetzt in vie­len Kon­tex­ten zu­kunfts­ori­en­tiert und ge­stal­te­risch tä­tig. Nach sechs Jah­ren Mit­grün­dungs- und Auf­bau­ar­beit hat Bernd Steg­mann als lang­jäh­ri­ger Stu­di­en­gang­ko­or­di­na­tor und Lei­ter der Ko­or­di­nie­rungs­stel­le sei­ne Auf­ga­ben über­ge­ben. Ne­ben Stu­di­en­gan­glei­ter Prof. Dr. Ger­hard de Ha­an ist ab so­fort Sa­scha Dan­nen­berg An­sprech­part­ner rund um den Stu­di­en­gang Zu­kunfts­for­schung und die jun­ge Dis­zi­plin. Er ist ei­ner der ers­ten Ab­sol­ven­ten und wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter am In­sti­tut Fu­tur. www.ewi-psy.fu-ber­lin.de/v/mas­ter-zu­kunfts­for­schung

AUS­GE­ZEICH­NET Deut­scher Um­welt­preis ver­lie­hen

Wie las­sen sich die Bau­in­dus­trie so­wie die Pro­duk­ti­on von Han­dys um­welt­freund­li­cher gestal­ten? Weil sie für die­se Fra­ge krea­ti­ve Lö­sun­gen ge­fun­den ha­ben, wur­den Bas van Abel, An­ge­li­ka Mett­ke und Wal­ter Feeß in Würz­burg mit dem Deut­schen Um­welt­preis 2016 aus­ge­zeich­net. Ob­wohl ih­re Bran­chen nicht un­ter­schied­li­cher sein könn­ten, treibt al­le drei ein Grund­prin­zip an: die Nach­hal­tig­keit.

Leo­pold-kohr-preis an Ni­co Pa­ech

Der dies­jäh­ri­ge Leo­pold-kohr-preis ging an den deut­schen Volks­wirt und Wachs­tums­kri­ti­ker Ni­ko Pa­ech, der in sei­ner Re­de zum ak­ti­ven Ver­zicht auf­rief. Die Welt müs­se vom „Wohl­stands­müll ent­rüm­pelt” wer­den. Ei­ne ra­di­ka­le Re­du­zie­rung ma­te­ri­el­ler An­sprü­che wä­re kein Man­gel son­dern ein Ge­winn. Das be­ton­te der Ver­fech­ter ei­ner “Post­wachs­tums­öko­no­mie”, ei­nes Wirt­schafts­sys­tems, das nicht auf Wachs­tum son­dern auf ei­nen Wan­del des Le­bens­stils, der Ver­sor­gung und Pro­duk­ti­on setzt. Der Preis wur­de an­läß­lich des 30-jäh­ri­gen Ju­bi­lä­ums des Ver­eins Tau­ris­ka und der Leo­pold Kohr-aka­de­mie ver­ge­ben.

GOOD NEWS TASA über­nimmt

Statt der von Mag­gie That­cher er­fun­de­nen Al­ter­na­tiv­lo­sig­keit (The­re is no al­ter­na­ti­ve = TI­NA) gilt ei­gent­lich: The­re are so­me al­ter­na­ti­ves (TASA), wenn es um Wirt­schafts-ord­nun­gen und -sys­te­me geht, die das Ide­al ei­ner zu­kunfts­fä­hi­gen Ge­sell­schaft ver­fol­gen. Im­mer­hin treibt der Kli­ma­wan­del dem herr­schen­den Neo­li­be­ra­lis­mus die uto­pi­sche Kraft aus. Doch für „ech­te Zu­kunft“muss man of­fen sein und an­de­res wün­schen. www.fac­to­ry­ma­ga­zin.de/the­men/uto­pi­en /sei­en-wir-rea­lis­tisch-den­ken-wir-uto­pisch.html

Aus­tra­li­en ver­bie­tet Tier­ver­su­che

Am an­de­ren En­de der Welt pas­sie­ren wich­ti­ge Din­ge. Nach­dem Neu­see­land im Jahr 2015 Tier­ver­su­che für die Ent­wick­lung von Kos­me­tik­ar­ti­keln ver­bo­ten hat, hat die aus­tra­li­sche Re­gie­rung eben­falls ein sol­ches Ver­bot be­schlos­sen. Das Ge­setz wird im Ju­li 2017 in Kraft tre­ten. www.gu­te-nach­rich­ten.com.de/

Die Welt wan­delt sich

In­di­ens Re­gie­rung hat so­eben ein Mil­li­ar­den­pro­gramm für So­lar­ener­gie ge­star­tet. Chi­na al­lein baut so vie­le Wind­rä­der wie der Rest der Welt zu­sam­men. Und in den USA wol­len Mil­li­ar­dä­re mit Elek­tro­au­tos künf­tig viel Geld ver­die­nen. An­ge­trie­ben durch den Pa­ri­ser Kli­ma­schutz­ver­trag wird glo­bal be­reits mehr Geld in Er­neu­er­ba­re Ener­gi­en in­ves­tiert als in die fos­sil-ato­ma­ren Ener­gie­trä­ger. Die Ur­sa­che da­für ist frei­lich nicht ein plötz­lich aus­ge­bro­che­ner glo­ba­ler Idea­lis­mus, son­dern ganz ba­nal un­d­pro­fan: Mit Son­ne und Wind lässt sich be­reits viel Geld ver­die­nen. www.son­nen­sei­te.com/

ZU­KUNFT BUNT

Kli­ma­be­richt für die Nord­see­re­gi­on

Wie vie­le küs­ten­na­he Ge­bie­te ist auch der ge­sam­te Nord­see­raum vom Kli­ma­wan­del be­trof­fen. In den kom­men­den Jahr­zehn­ten wird dies im ver­stärk­ten Ma­ße der Fall sein, so­fern die Emis­sio­nen, bei­spiels­wei­se von Koh­len­di­oxid, nicht we­sent­lich ver­rin­gert wer­den. www.son­nen­sei­te.com

Ak­ti­on ge­gen Atom­waf­fen

Pünkt­lich zur Er­öff­nung der in­ter­na­tio­na­len Abrüs­tungs­kon­fe­renz „Dis­arm! For a Cli­ma­te of Pe­ace – Crea­ting an Ac­tion Agen­da” in Ber­lin, wur­de vom 1.-3. Ok­to­ber ei­ne drei­di­men­sio­na­le Street Art, die ei­ne Atom­ra­ke­te beim Ab­schuss zeigt, vor dem deut­schen Bun­des­tag ent­hüllt. Die Ak­ti­on macht auf die wei­ter­hin vor­herr­schen­de Be­dro­hung durch Atom­waf­fen auf­merk­sam.

„Die Street Art ‚Am nu­klea­ren Ab­grund‘ ist ei­ne vi­su­el­le Er­in­ne­rung an die mehr als 15.000 Atom­waf­fen, die welt­weit exis­tie­ren, und von de­nen 1.800 in we­ni­gen Mi­nu­ten ein­satz­be­reit sind“, er­klär­te Hol­ger Güs­se­feld vom World Fu­ture Coun­cil, dem Spon­sor der Kun­st­in­stal­la­ti­on. „Der Ab­schuss ei­ner die­ser Waf­fen – ob ab­sicht­lich, durch ei­nen Un­fall oder auf­grund ei­nes Irr­tums – könn­te ver­hee­ren­de Zer­stö­run­gen zur Fol­ge ha­ben“.

Wem ge­hört die Welt

Im Som­mer hat die in­di­sche Wis­sen­schaft­le­rin und Ak­ti­vis­tin Vanda­na Shi­va zum The­ma „Wem ge­hört die Welt?“im Rah­men der Vor­trags­se­rie „Sha­re & Win - Kunst und Theo­rie zu Ge­mein­gü­tern“ei­nen viel be­ach­te­ten Vor­trag ge­hal­ten. Sie war Gast der Bu­ce­ri­us Sum­mer School on Glo­bal Go­ver­nan­ce und des In­ter­na­tio­na­len Som­mer­fes­ti­val Ham­burg in Ko­ope­ra­ti­on mit dem World Fu­ture Coun­cil, der Initia­ti­ve für ei­ne gen­tech­nik­freie Me­tro­pol­re­gi­on Ham­burg und der GLS Bank.

Die Trä­ge­rin des Al­ter­na­ti­ven No­bel­prei­ses kämpft auf vie­len Ebe­nen seit Jah­ren da­für, dass auch in Zu­kunft al­len ge­hört, was al­len ge­hört.

TER­MI­NE

16. bis 19. Jän­ner, Abu Dha­bi

World Fu­ture Ener­gie Sum­mit als Teil der Abu Dha­bi “Sustaina­bi­li­ty Week 2017”. www.world­fu­ture­ener­gy­sum­mit.com

Au­gust 2017, Alp­bach, Ös­ter­reich

Das Eu­ro­päi­sche Fo­rum Alp­bach wird sich 2017 mit dem The­ma „Kon­flikt und Ko­ope­ra­ti­on“be­schäf­ti­gen.www.alp­bach.org/de

2017, Bonn

Die Welt­kli­ma­kon­fe­renz 2017 im kom­men­den Jahr wird in Bonn aus­ge­rich­tet. Bonn als Sitz des Se­kre­ta­ri­ats der Un-kli­ma­rah­men­kon­ven­ti­on (UNFCCC) be­kam den Zu­schlag. Der ge­naue Ter­min steht noch nicht fest.

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