Zwi­schen Lü­ge und Wahr­heit

ProZukunft - - Inhalt -

Die Mehr­heit der Bür­ger ver­traut den Me­di­en of­fen­bar nicht mehr. Was ist der Kern die­ses Miss­trau­ens, sind Jour­na­lis­ten von oben ge­steu­ert, wie sieht die Zu­kunft des Jour­na­lis­mus aus? All die­se Fra­gen be­schäf­ti­gen Al­f­red Au­er bei der Lek­tü­re zur ak­tu­el­len Me­di­en­kri­tik.

Im post­fak­ti­schen Zeit­al­ter ver­traut ei­ne Mehr­heit der Bür­ge­rin­nen den Me­di­en of­fen­bar nicht mehr. Der Be­griff Lü­gen­pres­se geis­tert durchs Land. Ex­per­ten spre­chen von ei­ner „Kern­schmel­ze des Ver­trau­ens“(Edel­man Trust Ba­ro­me­ter 2017) nicht nur in den Me­di­en, son­dern auch in der Po­li­tik, in der par­la­men­ta­ri­schen De­mo­kra­tie, ja so­gar im ge­sam­ten Sys­tem (www.edel­man.com/trust2017). 60 Pro­zent der Bür­ge­rin­nen hät­ten laut Um­fra­gen (www.zeit.de/ge­sell­schaft/2015-06/me­di­en­kri­tik-jour­na­lis­mus-ver­trau­en) we­nig oder gar kein Ver­trau­en mehr in die Me­di­en. Das Bild, das täg­lich in den Wohn­zim­mer flim­mert, hat of­fen­sicht­lich kaum noch et­was mit un­se­rer so­zia­len Rea­li­tät zu tun. Was ist der Kern die­ses Miss­trau­ens, sind Jour­na­lis­ten von oben ge­steu­ert, wie sieht die Zu­kunft des Jour­na­lis­mus aus in Zei­ten von Face­book und Fa­ke-news? All die­se Fra­gen be­schäf­ti­gen Al­f­red Au­er bei der Lek­tü­re ei­ni­ger ak­tu­el­ler Bü­cher zur Me­di­en­kri­tik.

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