Aus In­sti­tu­tio­nen und Zeit­schrif­ten In­for­ma­tio­nen aus an­de­ren Zu­kunfts­in­sti­tu­ten

ProZukunft - - Inhalt - Zu­sam­men­ge­stellt von Al­f­red Au­er

Cop23-pro­tes­te

25.000 Men­schen ha­ben am 4. No­vem­ber in der Bon­ner In­nen­stadt ei­nen schnel­len Koh­le­aus­stieg ge­for­dert. Ei­nen Tag spä­ter gin­gen bei ei­ner Ak­ti­on Zi­vi­len Un­ge­hor­sams 4.500 Men­schen in den Ta­ge­bau im be­nach­bar­ten Rhei­ni­schen Braun­koh­le­re­vier und blo­ckier­ten vor­über­ge­hend zwei Groß­bag­ger. Am 11. No­vem­ber star­te­te die De­mons­tra­ti­on “Schluss mit dem fau­len Zau­ber – wir trei­ben die bö­sen Geis­ter des Kli­ma­wan­dels aus: Koh­le, Erd­öl, Atom!” www.at­tac.de

Raum für das Ex­plo­re

Das Nicht­wis­sen im Wis­sen ak­zep­tie­ren. Mit Kom­ple­xi­tät um­ge­hen ler­nen. Im So­wohl-als-auch den­ken: Cha­os, aber auch Ord­nung. Kon­tin­genz ak­zep­tie­ren: dass es meist an­ders kommt, als ge­plant. Und al­les an­ders sein könn­te, als es ist oder scheint. Nicht zu­letzt: Wi­der­sprü­che an­neh­men und pro­duk­tiv ma­chen. In In­ter­view mit Changex um­reißt Bernhard von Mu­ti­us die Ko­or­di­na­ten ei­nes neu­en Den­kens in un­se­rer Zeit, die ei­ne Über­gangs­zeit ist. Das Ziel: Den Raum zu öff­nen für das Ent­de­cken und Er­kun­den, für das Ex­plo­re. Die Vi­si­on am En­de: Es ist Zeit für ein eu­ro­päi­sches, frei­heit­li­ches, auf­ge­klär­tes Mo­dell des Wirt­schaf­tens. www.changex.de

Städ­te für Kli­ma­wan­del

Der Ein­fluss der Städ­te auf die Treib­haus­gas­emis­sio­nen ist be­grenzt, denn über ih­re Stadt­gren­zen hin­aus kön­nen sie nicht wir­ken, so die bis­he­ri­ge An­nah­me. Doch die in­di­rek­ten Emis­sio­nen durch Pro­duk­te und Di­enst­leis­tun­gen, die in den Städ­ten ge­nutzt wer­den, sind eben­so groß wie die Ge­sam­te­mis­sio­nen im ei­ge­nen Stadt­ge­biet, stellt ei­ne Stu­die fest. Stadt­ver­wal­tun­gen kön­nen mit ei­ner ge­ziel­ten Po­li­tik die­se Emis­sio­nen stark re­du­zie­ren und Bür­ge­rin­nen die­se Po­li­tik stär­ker ein­for­dern.

Mehr­hei­ten für Koh­le­aus­stieg

Fast drei Vier­tel der Men­schen in Deutsch­land wol­len laut ei­ner ak­tu­el­len Um­fra­ge den schritt­wei­sen Aus­stieg aus der Koh­le, 41 Pro­zent so­gar den schnel­len Aus­stieg. 56 Pro­zent sind für ei­nen um­fas­sen­de­ren Aus­bau der Er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en. Für mehr um­welt­freund­li­che Ver­kehrs­al­ter­na­ti­ven spre­chen sich fast die Hälf­te aus. www.fac­to­ry-ma­ga­zin.de/

Whi­te­pa­per zu Trends 2017

2016 war ein rich­tungs­wei­sen­des Jahr für Big Da­ta, bei dem mehr Or­ga­ni­sa­tio­nen Da­ten aus al­len For­men und Grö­ßen spei­chern, ver­ar­bei­ten und ex­tra­hie­ren. 2017 wer­den Sys­te­me, die gro­ße Men­gen struk­tu­rier­ter und un­struk­tu­rier­ter Da­ten un­ter­stüt­zen, wei­ter stei­gen. Der Markt wird Platt­for­men er­for­dern, die Da­ten­ver­wal­ter bei der Ver­wal­tung und Si­che­rung gro­ßer Da­ten­men­gen un­ter­stüt­zen und End­an­wen­dern die Ana­ly­se die­ser Da­ten er­mög­li­chen. Die­se Sys­te­me wer­den aus­ge­reift sein, um in­ner­halb der It-sys­te­me und Stan­dards von Un­ter­neh­men gut funk­tio­nie­ren zu kön­nen. All dies steht in ei­nem Whi­te­pa­per un­ter www.ta­bleau.com/as­set/ top-10-big-da­ta­t­rends-2017#form

So­fort­pro­gramm Kli­ma­schutz 2020

Die Glo­bal Mar­shall Initia­ti­ve schließt sich der For­de­rung des BUND, WWF und NDR an: Co2-emis­so­nen müs­sen zwin­gend re­du­ziert wer­den, um das Kli­ma­ziel in 2020 zu er­rei­chen. www.glo­bal­mar­shall­plan.org

Ber­li­ner Smart Ci­ty Vi­si­on

In der if-schrif­ten­rei­he ist der Bei­trag „Die Ber­li­ner Smart Ci­ty Vi­si­on – Ei­ne dis­kurs­ana­ly­ti­sche Zu­kunfts­for­schung” von Max Prie­be er­schie­nen.

Smart Ci­ty Vi­sio­nen zei­gen, wie un­se­re Städ­te in Zu­kunft aus­se­hen könn­ten. In die­ser Aus­ga­be der if-schrif­ten­rei­he ana­ly­siert der Au­tor die Vi­si­on ei­ner zu­künf­ti­gen Smart Ci­ty Ber­lin. Da­für hat er Stra­te­gie­pa­pie­re, Stadt­ent­wick­lungs­kon­zep­te und Stu­di­en un­ter­sucht, die bis­her zu die­sem The­ma ent­wi­ckelt wur­den. www.ewi-psy.fu-ber­lin.de/ein­rich­tun­gen/ wei­te­re/in­sti­tut-fu­tur/ue­ber_uns/in­dex.html

Rück­blick Sa­lon Fu­tur #13

Am 19. Ok­to­ber 2017 ver­an­stal­te­te das In­sti­tut Fu­tur den Sa­lon Fu­tur #13 mit dem Ti­tel „Ist Ber­lins Zu­kunft smart? Ein Ge­spräch über den vi­sio­nä­ren Dis­kurs der Smart Ci­ty”.

Im Sa­lon Fu­tur #13 be­fass­ten sich Ak­teu­re aus Wis­sen­schaft, Ver­wal­tung und Zi­vil­ge­sell­schaft mit dem Zu­kunfts­dis­kurs der Smart Ci­ty. Da­für wur­de so­wohl die Vi­si­on ei­nes smar­ten Ber­lins er­ör­tert als auch über an­schluss­fä­hi­ge Per­spek­ti­ven aus der Stadt­ge­sell­schaft für ei­ne ur­ba­ne Zu­kunft im di­gi­ta­len Zeit­al­ter dis­ku­tiert.

Netz­werk Zu­kunfts­for­schung 2017

Im Ok­to­ber 2017 be­ging das Netz­werk Zu­kunfts­for­schung e.v. sein 10-jäh­ri­ges Be­ste­hen in Ber­lin. Die Ma­xi­me des Jah­res­tref­fens stand ganz im Sin­ne ei­ner kon­kre­ten Öff­nung des Netz­werks für den Um­gang mit Zu­künf­ten in an­de­ren Dis­zi­pli­nen bzw. dem in­ter­na­tio­na­len Um­feld. In sei­ner Fe­st­re­de brach­te Riel Mil­ler, Spe­zia­list für An­ti­ci­pa­ti­on and Fo­re­sight der UNESCO, zum The­ma „Trans­for­ming the Fu­ture: Over­view of a New Fu­tures Li­ter­a­cy Frame­work“ei­ne in­ter­na­tio­na­le Per­spek­ti­ve ein.

Sci­ence Slam

Der un­ter­halt­sa­me „Fu­ture Stu­dies – Sci­ence Slam“von Karl­heinz St­ein­mül­ler fun­gier­te als Ein­stieg in ei­ne le­ben­di­ge Fish­bowl-ses­si­on. Da­mit gab es ei­nen in­ter­es­san­ten Aus­tausch über Zu­künf­te der Zu­kunfts­for­schung im Netz­werk und dar­über hin­aus. Ei­nen aus­führ­li­chen Be­richt zur Jah­res­ta­gung ver­öf­fent­licht das Netz­werk Zu­kunfts­for­schung dem­nächst. www. izt.de

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