Au­to­ma­ti­sche Volks­be­fra­gun­gen sind pas­sé

Salzburger Nachrichten - - INNENPOLITIK - SN, APA

SPÖ und ÖVP ha­ben sich von der Idee ver­ab­schie­det, über er­folg­rei­che Volks­be­geh­ren au­to­ma­tisch ei­ne Volks­be­fra­gung durch­zu­füh­ren. Die Zeit sei da­für noch nicht reif, hieß es am Mon­tag bei der Prä­sen­ta­ti­on der Vor­schlä­ge der Re­gie­rungs­par­tei­en für den Schluss­be­richt der par­la­men­ta­ri­schen En­quete­kom­mis­si­on. Auf Lan­des­ebe­ne will man aber mehr di­rek­te De­mo­kra­tie er­mög­li­chen.

Ei­gent­lich liegt seit 2013 ein De­mo­kra­tie­pa­ket von SPÖ, ÖVP und Grü­nen im Par­la­ment, das ver­pflich­ten­de Volks­ab­stim­mun­gen über Ge­set­ze vor­sieht. Nun ha­be sich aber her­aus­ge­stellt, dass vie­le grund­recht­li­che Pro­ble­me „nicht zur Gän­ze ge­löst wer­den“konn­ten, sa­gen SPÖ und ÖVP.

Die Grü­nen sind ver­är­gert, dass die ei­gent­lich aus­ver­han­del­ten Plä­ne nun „er­satz­los fal­len ge­las­sen“wur­den. Im Kern blei­be nun al­les „beim Al­ten“. Hef­ti­ge Kri­tik kam auch von FPÖ und Ne­os.

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