ÖFB-Team sieg­te beim De­büt von Fo­da 2:1

Ein gu­ter An­fang und ein gu­tes Fi­nish reich­ten im ers­ten Län­der­spiel un­ter dem neu­en Te­am­chef Fran­co Fo­da, um ge­gen Uru­gu­ay ei­nen glück­li­chen 2:1-Sieg zu fei­ern.

Salzburger Nachrichten - - VORDERSEITE -

Im ers­ten Spiel un­ter dem neu­en Fuß­ball-Te­am­chef Fran­co Fo­da ge­wann Ös­ter­reich ge­gen Uru­gu­ay durch ein spä­tes Tor über­aus glück­lich.

WI­EN. Die Ära von Fran­co Fo­da als Te­am­chef von Ös­ter­reich be­gann mit ei­nem Sieg. Im Test­spiel ge­gen den zwei­fa­chen Welt­meis­ter Uru­gu­ay ge­wann das ÖFB-Team am Di­ens­tag mit 2:1 (1:1).

Die Ku­lis­se war ei­ner Pre­mie­re nicht wür­dig: Ge­ra­de ein­mal 11.700 Zu­schau­er ver­lo­ren sich im wei­ten Rund des Ernst-Hap­pel-Sta­di­ons. Die durf­ten über ei­nen Start ju­beln, wie ihn sich der neue Te­am­chef bes­ser nicht wün­schen hät­te kön­nen. Nach knapp fünf Mi­nu­ten er­ober­te Flo­ri­an Kainz im Mit­tel­feld den Ball, be­dien­te Gui­do Burg­stal­ler, und des­sen fla­che Her­ein­ga­be brauch­te Mar­cel Sa­bit­zer von der Straf­raum­gren­ze nur noch plat­ziert ins Tor zu schie­ben. In der Fol­ge zeig­te sich zwar mit viel Ball­be­sitz bei den Ös­ter­rei­chern be­reits die Hand­schrift des neu­en Te­am­chefs, doch statt des er­hoff­ten Of­fen­siv­feu­er­werks gab es die kal­te Du­sche. Mit der ers­ten An­nä­he­rung ans geg­ne­ri­sche Tor er­ziel­ten die Uru­gua­ya­ner näm­lich auch so­fort den Aus­gleich. Jo­na­than Ur­re­ta­vis­ca­ya konn­te un­ge­hin­dert von links flan­ken, die In­nen­ver­tei­di­ger blie­ben ste­hen und Tor­hü­ter Heinz Lind­ner be­rech­ne­te den Ball falsch, so dass Top­star Ed­in­son Ca­va­nis per Kopf zum 1:1 voll­enden konn­te (10.).

Nach die­sem mun­te­ren Be­ginn ver­flach­te die Par­tie. Vor al­lem die Ös­ter­rei­cher konn­ten kaum mehr Ak­zen­te set­zen. Die Süd­ame­ri­ka­ner, de­ren Start­elf auf ei­nen Ge­samt­markt­wert von rund 140 Mil­lio­nen Eu­ro kam, ta­ten nur das Not­wen­digs­te. Das reich­te, um die un­si­che­re ÖFB-Ab­wehr ein paar Mal ziem­lich ins Schleu­dern zu brin­gen. Gior­gi­an de Ar­ras­cae­ta wur­de zum Pech­vo­gel: Erst ver­fehl­te er frei ste­hend den Ball (28.), dann ließ er Ke­vin Dan­so aus­stei­gen und traf die Stan­ge (32.). Der zu­rück­sprin­gen­de Ball fiel Lind­ner in die Hän­de.

Nach der Pau­se wech­sel­te Mar­ko Arn­au­to­vic, zu­vor zwei­te Spit­ze ne­ben Gui­do Burg­stal­ler, auf sei­ne an­ge­stamm­te Po­si­ti­on am lin­ken Flü­gel. So­fort kam mehr Le­ben ins An­griffs­spiel der Ös­ter­rei­cher. Auch der nach ei­ner St­un­de ein­ge­wech­sel­te Lou­is Schaub war ei­ne Ver­stär­kung. Zähl­ba­res kam da­bei aber vor­erst nicht mehr her­aus, es fehl­te der letz­te Pass. Auf der Ge­gen­sei­te ret­te­te Dan­so kurz nach Wie­der­be­ginn mit ei­ner star­ken Grät­sche ge­gen Ca­va­ni.

Die Teams schie­nen sich schon mit dem Re­mis ab­ge­fun­den zu ha­ben, da schlug Lou­is Schaub zu. Mit sei­nem vier­ten Tor im vier­ten Län­der­spiel in Fol­ge traf er zum 2:1Sieg­tref­fer. Es war ein Kunst­schuss, sei­ne Frei­stoß­flan­ke von rechts se­gel­te durch al­le Bei­ne hin­durch und zur Über­ra­schung von Tor­hü­ter Mar­tin Sil­va über die Li­nie (87.).

Fran­co Fo­da sag­te in ei­ner ers­ten Bi­lanz: „Wich­tig war, dass wir ge­won­nen ha­ben. Durch die Um­stel­lung ha­ben wir vor al­lem in der zwei­ten Halb­zeit sehr gut ge­spielt.“

BILD: SN/GEPA

Das ers­te Tor un­ter dem neu­en ÖFB-Te­am­chef: Mar­cel Sa­bit­zer brach­te Ös­ter­reichs Fuß­ball-Na­tio­nal­mann­schaft mit 1:0 in Füh­rung.

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