JP Mor­gan mach­te 2017 rund 25 Mrd. Dol­lar Ge­winn

Salzburger Nachrichten - - BÖRSEN -

Die US-Steu­er­re­form drückt auf das Er­geb­nis der größ­ten US-Bank, JP Mor­gan. Mit dem nied­ri­ge­ren Kör­per­schaft­steu­er­satz sinkt der Wert der Ver­lust­vor­trä­ge aus der Fi­nanz­kri­se. Wie das Geld­haus mit­teil­te, brach der Ge­winn im vier­ten Quar­tal um 37 Pro­zent auf 4,23 Mrd. Dol­lar (3,5 Mrd. Eu­ro) ein.

Die ein­ma­li­ge Be­las­tung durch die kurz vor Weih­nach­ten in Kraft ge­setz­te Steu­er­re­form be­zif­fer­te JP Mor­gan mit 2,4 Mrd. Dol­lar. Oh­ne die­sen Ef­fekt wä­re der Ge­winn bei 6,7 Mrd. Dol­lar ge­le­gen, in et­wa auf Hö­he des Vor­jah­res­quar­tals. Mit un­term Strich 24,4 Mrd. Dol­lar ver­dien­te die Bank im Ge­samt­jahr 2017 aber ähn­lich gut wie im Vor­jahr.

Bank­chef Ja­mie Di­mon äu­ßer­te sich den­noch zu­frie­den. Vor al­lem beim In­vest­ment­ban­king, zu dem ne­ben dem Han­del das Be­ra­tungs­ge­schäft für Fu­sio­nen, Über­nah­men und Bör­se­gän­ge ge­hört, ha­be man sich her­vor­ra­gend ge­schla­gen. Ge­win­ne gab es auch in der Ver­mö­gens­ver­wal­tung.

SN, APA, Reu­ters

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