„Un­vor­stell­bar, dass ich da ge­fah­ren bin“

Salzburger Nachrichten - - SPORT -

Noch ist Franz Klam­mer der Gast­ge­ber auf „sei­ner“Welt­cup­stre­cke in Bad Klein­kirch­heim, doch schon bei sei­nem Heim­spiel war er ganz im Bann der Streif: Für ein Kitz­bü­hel-Spe­zi­al von Ser­vus TV von der Seid­lalm (Mon­tag, 21.15) fuhr er näm­lich Don­ners­tag mit Fritz Strobl, Gus­tav Thö­ni und Patrick Ort­lieb noch ein­mal die renn­fer­ti­ge Streif ab – und war fas­sungs­los. „So ei­ne Eis­glat­ze ha­be ich in Kitz­bü­hel noch nie ge­se­hen. Das wird bru­tal heu­er“, mein­te Klam­mer. „Dass ich da ein­mal im Renn­tem­po run­ter­ge­fah­ren bin, ist für mich heu­te un­vor­stell­bar.“Im Jän­ner 1975 hat Klam­mer, der heu­er 65 wird, erst­mals auf der Streif ge­won­nen, vier Sie­ge wur­den es.

Was der Un­ter­schied zu heu­te ist? „Der Fak­tor Angst hat da­mals ei­ne viel grö­ße­re Rol­le ge­spielt. Heu­te ist al­les mit Fang­net­zen und Sturz­räu­men ge­si­chert. Wir hat­ten in der Mau­se­fal­le nur ei­nen Holz­zaun, aber wenn du zu weit ge­sprun­gen bist, bist du drauf ge­lan­det oder im Tief­schnee. Dar­um war es le­bens­wich­tig, dass du hin und wie­der ge­bremst hast.“

Heu­te auch un­vor­stell­bar: Frü­her gab es am Renn­tag kei­ne Be­sich­ti­gung. „Du warst völ­lig auf das Trai­ner­ur­teil an­ge­wie­sen. Aber für die ist im­mer al­les voll ge­gan­gen.“

WWW.SN.AT/IMSKIZIRKUS BILD: SN/GEPA

Le­gen­den­trio: Strobl, Thö­ni und Klam­mer beim Ser­vus-TV-Wie­der­se­hen auf der Streif.

Micha­el Sme­j­kal

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