MO­TOR

Salzburger Nachrichten - - INNENPOLITIK - Ger­hard Kuntschik

Das Au­to bleibt Ob­jekt der Be­gier­de. Die Kon­zer­ne mel­den Ver­kaufs­re­kor­de. Den­noch war­ten gro­ße Her­aus­for­de­run­gen.

Der Mo­tor brummt. Or­dent­lich. Und sorgt da­mit für gu­te Stim­mung in der Bran­che.

Die Vi­en­na Au­to Show als Ös­ter­reichs vor­ran­gi­ge und auch in­ter­na­tio­nal dank re­gel­mä­ßi­ger Pre­mie­ren be­ach­te­te Leis­tungs­schau be­weist an die­sem Wo­che­n­en­de: Das Au­to­mo­bil ist nach wie vor ein Ob­jekt der Be­gier­de. An die 160.000 Be­su­cher wer­den (zu­sam­men mit der gleich­zei­tig statt­fin­den­den Fe­ri­en­mes­se) er­war­tet. Am Er­öff­nungs­tag wa­ren die Zu­las­sungs­zah­len von 2017 ein The­ma, der All­zeit­re­kord aus dem prä­mi­en­ge­stütz­ten Jahr 2011 wur­de nur um knapp 3000 Stück ver­passt. Al­les Won­ne al­so? Auch wenn vie­le Im­por­teu­re Re­kor­de und die meis­ten Stei­ge­run­gen ver­mel­den kön­nen, wis­sen nur sie (und ih­re Händ­ler), wie gut der Er­trag war, ob sich Ta­ges­zu­las­sun­gen rech­nen oder nicht. Ra­batt­schlach­ten hel­fen nie­man­dem, ver­fäl­schen das wirk­li­che Bild. Mit Elek­tri­fi­zie­rung, au­to­no­mem Fah­ren und Di­gi­ta­li­sie­rung war­ten gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Von der neu­en Re­gie­rung kann die Bran­che mehr Ver­ständ­nis er­war­ten als vor­her.

Und wer nach dem Au­to­Schau­en aus den Park­häu­sern der Mes­se Wi­en los­fuhr, fand sich im end­lo­sen Stau der Vor­gar­ten­stra­ße wie­der. Nach dem Träu­men zu­rück im All­tag. Die U-Bahn wä­re ja doch zu über­le­gen.

Manch­mal zu­min­dest.

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